Graf Wolfgang zu Kastell belehnt Schenk Georg zu Limpurg-Speckfeld, zugleich als Gewalthaber seiner fünf Brüder über die 1578 genannten Lehengüter zu Nesselbach; doch "lassen sich die Fischgrub und die 3/4 Ackers am Schaursheimer Wege nicht mehr finden". Von der Schenkstatt, die 1598: 3 Gulden gab, werden jetzt für Ungeld und Zins 3 Gulden, 1 Pfund 21 Pfennig gegeben, statt 7 Pfund werden 7 Pfund 21 Pfennig entrichtet, die 11 weiteren Hofstätten geben (1598 sind die Zinsen noch dieselben wie 1578): 7 Pfund, 21 Pfennig und sechs Metzen Haber, 1 Pfund 26 Pfennig, 1 Pfund 21 Pfennig, 1 Pfund 26 Pfennig, 2 Pfund 5 Pfennig, 1 Pfund 7 Pfennig, 1 Pfund 9 Pfennig, 2 Pfund 3 Pfennig, 2 Pfund 12 Pfennig und 1 Herbsthuhn, jede Hofstatt 1 Fastnachtshuhn; diese Lehengüter werden am 21. März 1601 von Limpurg käuflich vom bisherigen Lehensinhaber erworben und (jetzt) zu rechten Mannlehen empfangen.