Aufsicht über Druckerzeugnisse, Zeitungswesen, Buchdruckereien, Buchhandel - (Imprimés; journaux et gazettes. Librairie; Imprimerie.)
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60/102 II (Zeitungen)
XIII/40, XIV/39, 1807-1814/38
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz
Best. 60: Munizipalverwaltung bzw. Mairie der Stadt Mainz >> Öffentliche Sicherheit und Ordnung >> Aufsicht über Presse und Druckerzeugnisse
1799-1814
Enthält: u. a.: Abschrift eines Antwortschreibens von Friedrich Lehne (Redakteur des "Beobachters vom Donnersberg") an den Regierungskommissar Lakanal (ca. 15. Brumaire VIII/06.11.1799)
Enthält: auch: Buchdruckerprivilegium der Universitätsbuchdruckerei an Andreas Crass vom 02.08.1790 (beglaubigte Abschrift); Kurfürstliche Druckerprivilegien (in frz. Übersetzung, Abschriften) für die Druckereien des St. Rochus-Hospitals (1741) und Augustin Leroux (1777). Antrag auf Bürgerannahme von Theodor Zabern (2 Brumaire XII/25.10.1803), Verbot des Weiterführens des "Präfekturdruckerei"-Titels für Zabern
Zeitungen: Gazette de France, Nr. 2869 vom 29.11.1805; Mainzer Zeitung Nr. 219 vom 05.12.1805; Tagesbefehl vom Generalstab der Großen Armee, Nr. 95 (Finkenstein, 20.05.1807); Drucksachen: Zirkular des General Baron de Pommereul, Staatsrat und Generaldirektor der Druckerei und des Buchhandels vom 13.08. und 30.06.1811; Blatt "In diesem Blatt findet der geneigte Leser...", aus portugiesischen und moskauischen Zeitungen übersetzt, gedruckt und verlegt zu Petersburg bei Johann Christian Schmidt, 17.03.1811; Werbebroschüre für die Eröffnung der Buchhandlung "Pierre Blanchard et Cie., Libraires" in Paris (1811)
Enthält: auch: Buchdruckerprivilegium der Universitätsbuchdruckerei an Andreas Crass vom 02.08.1790 (beglaubigte Abschrift); Kurfürstliche Druckerprivilegien (in frz. Übersetzung, Abschriften) für die Druckereien des St. Rochus-Hospitals (1741) und Augustin Leroux (1777). Antrag auf Bürgerannahme von Theodor Zabern (2 Brumaire XII/25.10.1803), Verbot des Weiterführens des "Präfekturdruckerei"-Titels für Zabern
Zeitungen: Gazette de France, Nr. 2869 vom 29.11.1805; Mainzer Zeitung Nr. 219 vom 05.12.1805; Tagesbefehl vom Generalstab der Großen Armee, Nr. 95 (Finkenstein, 20.05.1807); Drucksachen: Zirkular des General Baron de Pommereul, Staatsrat und Generaldirektor der Druckerei und des Buchhandels vom 13.08. und 30.06.1811; Blatt "In diesem Blatt findet der geneigte Leser...", aus portugiesischen und moskauischen Zeitungen übersetzt, gedruckt und verlegt zu Petersburg bei Johann Christian Schmidt, 17.03.1811; Werbebroschüre für die Eröffnung der Buchhandlung "Pierre Blanchard et Cie., Libraires" in Paris (1811)
Akten und Einzelstücke
Blanchard, Pierre
Crass, Andreas
Lakanal, Joseph
Lehne, Friedrich
Leroux, Augustin
Pommereul, Francois René Jean de
Schmidt, Johann Christian
Zabern, Theodor
Donnersberg
Finkenstein
Frankreich
Frankreich
Mainz
Mainz
Mainz
Moskau
Paris
Paris
Petersburg
Portugal
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ