Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Landesverband der Inneren Mission e.V. und Ev. Hilfswerk (Bestand)
Show full titleLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland
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32.6.14 Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Landesverband der Inneren Mission e.V. und Ev. Hilfswerk Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Landesverband der Inneren Mission e.V. und Ev. Hilfswerk Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Landesverband der Inneren Mission e.V. und Ev. Hilfswerk
Landeskirchliches Archiv der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (Archivtektonik) >> 3 Dienste und Werke >> 32 Selbstständige Dienste und Werke im Bereich der Landeskirche >> 32.6 Diakonie
Bestandsbeschreibung: 1876 wurde der Landesverein für Innere Mission als Dachverband von selbständigen Vereinen mit diakonischen, sozialen Aufgabenfeld gegründet. Der Landesverein war Gründungsmitglied des 1934 eingerichteten Landesverband der Inneren Mission. Der Landesverband erhielt u.a. die Aufgabe, die Belange der Inneren Mission gegenüber den anderen Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, den Kommunen sowie dem Land bzw. Staat zu vertreten.
1945 wurde im Zuge der Gründung des Hilfswerkes der EKD das landeskirchliche Hilfswerk in Schleswig-Holstein gegründet. Das Hilfswerk verwaltete und verwaltet mit einem gleichen bzw. ähnlichen Aufgabenfeld wie der Landesverband zahlreiche eigene Einrichtungen. Hilfswerk und Landesverband hatten seit 1947 in Rendsburg eine gemeinsame Verwaltungsstelle. Seit 1959 gab es eine weitestgehende Personalunion zwischen dem Vorstand des Landesverbandes und dem von der Kirchenleitung berufenen Hilfswerksausschuss.
Mit Gründung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche (NEK) 1976 wurde das Nordelbische Diakonische Werk e.V. mit Sitz in Rendsburg eingerichtet. Gründungsmitglieder des Nordelbischen Diakonischen Werkes e.V. waren laut Satzung die NEK, der Landesverband der Inneren Mission in Schleswig-Holstein e.V., der Landesverband der Inneren Mission in Hamburg e.V., das Diakonische Werk Lübeck e.V., das Hilfswerk der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein sowie der Ev.-Luth. Landeskirche Eutin, der Kirchenkreis Harburg und die Ev.-Methodistische Kirche Nordwestdeutschland. Das Diakonische Werk übernahm alle diakonischen Aufgaben im Sinne von Artikel 60 der Verfassung der NEK sowie im Verhältnis zu den Mitgliedern alle Aufgaben, die einer einheitlichen Wahrnehmung und Vertretung bedurften.
Das landeskirchliche Hilfswerk in Schleswig-Holstein wurde im Jahre 1979 umbenannt in Hilfswerk der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Als rechtlich unselbständiges Werk wurde es mit der Wahrnehmung diakonischer Aufgaben betraut.
Das Hilfswerk der NEK in Schleswig-Holstein war zugleich Mitglied des Landesverbandes der Inneren Mission in Schleswig-Holstein. Die langjährig bestehende gemeinsame Verwaltung von Hilfswerk und Landesverband wurde 1992 aufgelöst. Die neue Bezeichnung der Dienststellen lautet seit 1993: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein - Landesverband der Inneren Mission e.V. Diakonie-Hilfswerk in Schleswig-Holstein.
Das Diakonische Werk besteht auch in der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland als selbstständige Einrichtung weiter. Es ist mit den Diakonischen Werken Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern im Hauptbereich 6, heute Hauptbereich Diakonie, unter Wahrung der Selbstständigkeit zusammengeschlossen.
Inhalt:
Alle Aspekte kirchlicher Sozialarbeit, insbesondere für die Zeit nach 1945.
Bestandsgeschichte: 1982, 1993 und 1996 erfolgten größere Ablieferungen an das Archiv. Der Bestand ist vollständig geordnet und neu klassifiziert worden (4895 Archivalieneinheiten). Nur 40 Akten wurden vor 1945 begonnen. Ein Findbuch mit umfassendem Vorwort ist in Vorbereitung. Noch nicht erschlossen ist der Zugang aus dem Jahr 2001.
1945 wurde im Zuge der Gründung des Hilfswerkes der EKD das landeskirchliche Hilfswerk in Schleswig-Holstein gegründet. Das Hilfswerk verwaltete und verwaltet mit einem gleichen bzw. ähnlichen Aufgabenfeld wie der Landesverband zahlreiche eigene Einrichtungen. Hilfswerk und Landesverband hatten seit 1947 in Rendsburg eine gemeinsame Verwaltungsstelle. Seit 1959 gab es eine weitestgehende Personalunion zwischen dem Vorstand des Landesverbandes und dem von der Kirchenleitung berufenen Hilfswerksausschuss.
Mit Gründung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche (NEK) 1976 wurde das Nordelbische Diakonische Werk e.V. mit Sitz in Rendsburg eingerichtet. Gründungsmitglieder des Nordelbischen Diakonischen Werkes e.V. waren laut Satzung die NEK, der Landesverband der Inneren Mission in Schleswig-Holstein e.V., der Landesverband der Inneren Mission in Hamburg e.V., das Diakonische Werk Lübeck e.V., das Hilfswerk der Ev.-Luth. Landeskirche Schleswig-Holstein sowie der Ev.-Luth. Landeskirche Eutin, der Kirchenkreis Harburg und die Ev.-Methodistische Kirche Nordwestdeutschland. Das Diakonische Werk übernahm alle diakonischen Aufgaben im Sinne von Artikel 60 der Verfassung der NEK sowie im Verhältnis zu den Mitgliedern alle Aufgaben, die einer einheitlichen Wahrnehmung und Vertretung bedurften.
Das landeskirchliche Hilfswerk in Schleswig-Holstein wurde im Jahre 1979 umbenannt in Hilfswerk der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche. Als rechtlich unselbständiges Werk wurde es mit der Wahrnehmung diakonischer Aufgaben betraut.
Das Hilfswerk der NEK in Schleswig-Holstein war zugleich Mitglied des Landesverbandes der Inneren Mission in Schleswig-Holstein. Die langjährig bestehende gemeinsame Verwaltung von Hilfswerk und Landesverband wurde 1992 aufgelöst. Die neue Bezeichnung der Dienststellen lautet seit 1993: Diakonisches Werk Schleswig-Holstein - Landesverband der Inneren Mission e.V. Diakonie-Hilfswerk in Schleswig-Holstein.
Das Diakonische Werk besteht auch in der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland als selbstständige Einrichtung weiter. Es ist mit den Diakonischen Werken Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern im Hauptbereich 6, heute Hauptbereich Diakonie, unter Wahrung der Selbstständigkeit zusammengeschlossen.
Inhalt:
Alle Aspekte kirchlicher Sozialarbeit, insbesondere für die Zeit nach 1945.
Bestandsgeschichte: 1982, 1993 und 1996 erfolgten größere Ablieferungen an das Archiv. Der Bestand ist vollständig geordnet und neu klassifiziert worden (4895 Archivalieneinheiten). Nur 40 Akten wurden vor 1945 begonnen. Ein Findbuch mit umfassendem Vorwort ist in Vorbereitung. Noch nicht erschlossen ist der Zugang aus dem Jahr 2001.
Archivbestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.10.2025, 12:16 PM CEST
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