Die Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck bekennen: Der Prior Georg von Spardorf (Sparndorff), der Kustos Heinrich Zobel, der Infirmar Andreas vom Rebstock und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihr Dorf und Gericht Veitshöchheim (Vitshocheym) und ihren Teil des Zehnten zu Güntersleben (Gunderslau/e/ben) für die kommenden vier Jahre unter den Schutz der Grafen gestellt. Dafür sollen sie den Grafen jedes Jahr 2 Fuder Wein geben. Außerdem stehen ihnen während dieser Zeit die einem Vogt dort zu entrichtenden Abgaben und Gerechtsame zu. Nach Ablauf der vier Jahre fallen Dorf und Zehnt sowie das Gericht wieder an das Kloster zurück. Der geben ist 1399 am suntag noch Natiuitatis Johannis Baptiste. Aussteller: Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Die Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck bekennen: Der Prior Georg von Spardorf (Sparndorff), der Kustos Heinrich Zobel, der Infirmar Andreas vom Rebstock und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben ihr Dorf und Gericht Veitshöchheim (Vitshocheym) und ihren Teil des Zehnten zu Güntersleben (Gunderslau/e/ben) für die kommenden vier Jahre unter den Schutz der Grafen gestellt. Dafür sollen sie den Grafen jedes Jahr 2 Fuder Wein geben. Außerdem stehen ihnen während dieser Zeit die einem Vogt dort zu entrichtenden Abgaben und Gerechtsame zu. Nach Ablauf der vier Jahre fallen Dorf und Zehnt sowie das Gericht wieder an das Kloster zurück. Der geben ist 1399 am suntag noch Natiuitatis Johannis Baptiste. Aussteller: Grafen Ludwig und Thomas von Rieneck. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 278
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 6957
Registratursignatur/AZ: 36 (16. Jh.); 472 (18. Jh.); O 2 x 6 (18. Jh.); No. 8 (18. Jh.); V d (18. Jh.); L 8 D 1 N 9 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1399 Juni 29
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 528 S. 192
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf Ludwig von Rieneck; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Graf Thomas von Rieneck; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 528 S. 192
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Graf Ludwig von Rieneck; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Graf Thomas von Rieneck; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Rieneck, Ludwig Graf von
Rieneck, Thomas Graf von
Spardorf, Georg von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Prior
Zobel, Heinrich, Würzburg, Kloster St. Stephan, Kustos
Rebstock, Andreas vom, Würzburg, Kloster, St. Stephan, Infirmar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Kustos
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Infirmar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Dorf
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Gericht
Güntersleben (Lkr. Würzburg), Zehnt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
2025-08-20T09:54:56+0200
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