Verschiedene polizeiliche Literalien, insonderheit auf Grund von Gendarmerieanzeigen
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10079 Landesregierung, Nr. Loc. 31694/05 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: 2. Sektion; Sect. 9 Nr. 66 Archiv Ministerium des Innern [gestrichen]
10079 Landesregierung
10079 Landesregierung >> 200. Akten nach 1831 (Fremdprovenienzen) >> 200.01. Landesdirektion
1832 - 1835
Enthält: Konzept des Vortrags an das Ministerium des Innern vom 24. Januar 1835, das Bettelwesen in den Erblanden betreffend (Nr. 1).- Dresdener Stadtpolizeianzeige vom 21. Februar 1835, Martincheimer alias Martinsheimer betreffend (Nr. 2).- Konzeptvortrag vom 30. Januar 1835, Aufsicht der Gendarmen über Kartenstempel und Kalenderstempel (Nr. 3).- Konzeptvortrag vom 28. Februar 1835 nebst Antworten des Ministeriums des Innern, von Fincksche Untersuchung (Nr. 4).- Verschiedene Literalien in Betreff der verwitweten Frau Kunath in Königstein wegen Beherbergens, 1833 (Nr. 5).- Verschiedene Literalien betreffend die Denunziationen zwischen Johann Benjamin Fritzsche und Carl Gottlob Bieling in Borlas (Nr. 6).- Bettler Stange in Gorbitz, 1833 (Nr. 7).- Überfall auf den Leinwandhändler Kriegel aus Zittau auf dem Weg zwischen Herzogswalde und Grund (Nr. 8). Lage Genfarmenrapporte, 1833.- Gendarmerieanzeigen, Tagelöhner Friedrich Domdera in Altstadt Borna, Arzeneihändler Fiedler in Dresbach [Drebach?], Häusler Viertler in Niederfrankenhain, Weißbäcker Witterlich in Geithain, Richter Eydner in Taura, 1833 (Nr. 10).- Gendarmerieanzeigen aus verschiedenen Orten des Vogtlandes gegen Johann Christian Herold aus Plauen und andere (Nr. 11).- Gendarmerieanzeigen über Lotto und Lotteriespiel, Gustav Wilhelm Schmidt in Dresden, Johann Gottfried Richter in Ottendorf [s. Pirna], Kaufmann Vogel in Neusalza, 1834 (Nr. 12).- Eingabe des Gendarmen Christian Bornschein in Werdau (Nr. 13).
10745 Landesdirektion
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:56 MEZ
Hierarchie
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