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Ämter: Usingen (Bestand)
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Enthält: Akten, Urkunden, Amtsbücher und Rechnungen, 1727-1886
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasste bei seiner erstmaligen Verzeichnung in den Jahren 1884/85 zahlreiche pertinanzmäßig zugeordnete Akten von Zentralbehörden, die um 1930 herausgenommen wurden.
Siehe auch Serientitel!
Geschichte des Bestandsbildners: Zugehörige Orte (nach alter Territorialzugehörigkeit):
Nassau-Usingen: Altweilnau, Arnsbach, Brombach, Dorfweil, Emmershausen, Eschbach, Finsternthal, Gemünden, Grävenwiesbach, Hasselborn, Hausen, Heinzenberg, Hundstadt, Hundstall (Hunoldstal), Kratzenbach, Laubach, Mauloff, Merzhausen, Michelbach, Mönstadt, Naunstadt, Neuweilnau, Niederlauken, Oberlauken, Riedelbach, Rod am Berg, Rod an der Weil (Hof Eichelbach), Treisberg, Westerfeld, Wilhelmsdorf, Winden;
Nassau-Usingen und Nassau-Oranien: Hasselbach;
Nassau-Oranien und Kurtrier (gemeinschaftlich): Anspach, Haintchen, Obernhain, Kloster Thron, Wehrheim;
Nassau-Weilburg und Hessen-Darmstadt (gemeinschaftlich): Brandoberndorf, Cleeberg;
Hessen-Darmstadt: Weiperfelden;
Grafen von Waldbott-Bassenheim (reichsritterschaftlich): Arnoldshain, Cransberg, Friedrichsthal, Niederreifenberg, Oberreifenberg, Pfaffenwiesbach, Schmitten, Seelenberg, Wernborn;
Hessen-Homburg (zuvor reichsritterschaftlich): Espa.
Von den Orten zählte Haintchen zuletzt zum Amt Limburg, Hasselbach zum Oberamt Idstein. 1849-1854 bestand in Usingen nur ein Justizamt, dessen Bezirk in der unteren Verwaltungsstufe zum Kreisamt Idstein gehörte. Seit 1867 war das Amt dem Landratsamt de s Obertaunuskreises in Homburg unterstellt.
Findmittel: Repertorium von Theodor Schüler, 1884-1885
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Theodor Schüler, 1884-1885
132 m
Bestand
Literatur: Christian Daniel Vogel: Beschreibung des Herzogthums Nassau. Niederwalluf 1843, S. 828.
Literatur: Anton Josef Weidenbach: Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866. Wiesbaden 1870, S. 334.
Brandoberndorf
Cleeberg
Schmitten
Usingen
Wehrheim
Dorfweil
Haintchen
Treisberg
Rod am Berg
Westerfeld
Arnoldshain
Gemünden b. Usingen
Naunstadt
Oberlauken
Espa
Idstein
Weiperfelden
Hasselbach b. Weilburg
Laubach
Mönstadt
Emmershausen
Eichelbach, Hof
Wernborn
Wilhe
Heinzenberg
Seelenberg
Friedrichthal
Neuweilnau
Eschbach b. Usingen
H undstadt
Obernhain
Brombach
Pfaffenwiesbach
Homburg (?)
Thron
Cratzenbach
Kransberg
Rod a.d. Weil
Grävenwiesbach
Limburg
Hundstall
Mauloff
Altweilnau
Hausen-Arnsbach
Winden b. Usingen
Anspach
Riedelbach
Hasselborn
Finsternthal
Hausen-Arnsbach
Merzhausen
Niederlauken
Michelbach b. Usingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.