Quittung des Adolf III. von Schaumburg, Erzbischof von Köln, in der er bezeugt, dass auf Bitten des weiland Fürstbischof Franz von Waldeck, des Domkapitels Münster und der Landschaft des Stifts Münster zur Niederschlagung der wiedertäuferischen Aufruhr und Empörung und zur Eroberung der aufrührerischen Stadt Münster sowie wegen des kriegerischen Einfalls des Grafen von Oldenburg in das Stift Münster eine größere Summe Geldes vorgestreckt worden waren, dass noch eine rückständige Forderung in Höhe von 10.000 Goldgulden bei 500 Goldgulden jährlicher Pension bestanden habe, die von der Landschaft des Stifts Münster nunmehr losgekündigt und bezahlt wurde. Ferner wurden 7.697 Goldgulden laut einer heutigen Verschreibung dem Domkapitel Köln übergeben. Für den Fall, dass weitere Verschreibungen aufgerichtet werden, besonders wegen der aus dem oldenburgischen Krieg herrührenden 15.000 Goldgulden, sollen diese alten Schuldverschreibungen für das Stift Münster kraft- und machtlos sein. Siegelankündigung des Ausstellers und des Domkapitels Köln

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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