Amtsgerichte: Amtsgericht Reichelsheim (Bestand)
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G 28 Reichelsheim
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Behörden und Ämter Großherzogtum und Volksstaat Hessen >> Justizverwaltung >> Amtsgerichte
1900-1944
Enthält: Freiwillige Gerichtsbarkeit, Generalakten, Registersachen, Strafsachen.
Bestandsgeschichte: Aktenübernahmen erfolgten 1954 und 1958 vom Amtsgericht Fürth, 1960 vom Amtsgericht Reichelsheim selbst und zwischen 1975 und 1983 vom Amtsgericht Michelstadt. Hellmuth Gensicke erstellte 1961 ein maschinenschriftliches Findbuch für die ersten Ablieferungen, welches über Beischreibungen für Neuverzeichnungen und Herauslösungen aus dem Bestand zum Teil genutzt werden kann.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Reichelsheim wurde 1904 aus Orten der Amtsgerichte Fürth, Reinheim, Michelstadt und Höchst gebildet. 1943 verlor es seine Selbständigkeit und wurde zur Zweigstelle des Amtsgerichtes Reinheim.
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen
Findmittel: (2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien
Findmittel: (3) maschinenschriftliches Findbuch , 1961 von Hellmuth Gensicke erstellt (eingeschränkt benutzbar)
Referent: Marion Coccejus
Bestandsgeschichte: Aktenübernahmen erfolgten 1954 und 1958 vom Amtsgericht Fürth, 1960 vom Amtsgericht Reichelsheim selbst und zwischen 1975 und 1983 vom Amtsgericht Michelstadt. Hellmuth Gensicke erstellte 1961 ein maschinenschriftliches Findbuch für die ersten Ablieferungen, welches über Beischreibungen für Neuverzeichnungen und Herauslösungen aus dem Bestand zum Teil genutzt werden kann.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Amtsgericht Reichelsheim wurde 1904 aus Orten der Amtsgerichte Fürth, Reinheim, Michelstadt und Höchst gebildet. 1943 verlor es seine Selbständigkeit und wurde zur Zweigstelle des Amtsgerichtes Reinheim.
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen
Findmittel: (2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien
Findmittel: (3) maschinenschriftliches Findbuch , 1961 von Hellmuth Gensicke erstellt (eingeschränkt benutzbar)
Referent: Marion Coccejus
18,75 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: G 28 Michelstadt: Kirch-Beerfurth, Ober-Gersprenz, Ober-Kainsbach, Unter-Gersprenz
Korrespondierende Archivalien: G 28 Reinheim: Fränkisch-Crumbach, Nieder-Kainsbach
Korrespondierende Archivalien: G 28 Höchst: Affhöllerbach, Kilsbach, Stierbach
Korrespondierende Archivalien: G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher), H 14 Reichelsheim (ab 1945)
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.
Korrespondierende Archivalien: E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821
Korrespondierende Archivalien: G 28 Fürth: Bockenrod, Eberbach, Erzbach, Frohnhofen, Groß-Gumpen, Klein-Gumpen, Laudenau, Ober-Klein-Gumpen, Ober-Ostern, Pfaffen-Beerfurth, Reichelsheim, Rohrbach, Unter-Ostern, Winterkasten
Korrespondierende Archivalien: G 28 Reinheim: Fränkisch-Crumbach, Nieder-Kainsbach
Korrespondierende Archivalien: G 28 Höchst: Affhöllerbach, Kilsbach, Stierbach
Korrespondierende Archivalien: G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher), H 14 Reichelsheim (ab 1945)
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.
Korrespondierende Archivalien: E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821
Korrespondierende Archivalien: G 28 Fürth: Bockenrod, Eberbach, Erzbach, Frohnhofen, Groß-Gumpen, Klein-Gumpen, Laudenau, Ober-Klein-Gumpen, Ober-Ostern, Pfaffen-Beerfurth, Reichelsheim, Rohrbach, Unter-Ostern, Winterkasten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ