Bischof Dietrich von Worms bekundet, dass vor seinem Hofgericht in der Appellationssache des Wolf Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg d. Ä. als Appe...
Vollständigen Titel anzeigen
NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1551-1580
1575 Januar 12, Worms
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bischof Dietrich von Worms bekundet, dass vor seinem Hofgericht in der Appellationssache des Wolf Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg d. Ä. als Appellant einerseits und seines (des Ausstellers) Untertanen Mathes Bonn zu Horchheim andererseits wegen ausstehender Zahlung der jährlichen Gülte aus dem von ihm (dem Aaussteller) und seinem Stift herrührenden Lehen (15 Malten Korn, 2 1/2 Pfund Heller und 7 Kappus) ein Vergleich geschlossen worden sei. Matthis Bonn soll danach dem Wolf Kämmerer die jährliche Gülte liefern laut dem in Kopie vorliegenden Beforchungsbrief (von 1574 September 22, Nr. 2199). Jede Seite soll für ihre Auslagen sowie die Hälfte der Kosten des Vertrags und des Beforchungsbriefes aufkommen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Hofgerichtssekretsiegel)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 187/2 - Ausf., Perg., anh. Sg. erh.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller (Hofgerichtssekretsiegel)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 187/2 - Ausf., Perg., anh. Sg. erh.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ