Heyneman auf dem Schafmarkt (opme Scaepmarkete) und seine Frau Telike bekunden, sie hätten für die Zeit ihres Lebens von Propst und Konvent von Oelinghausen (Volinchusen) vier Morgen Landes weniger einer Ruthe, gelegen bei dem Weg nach Opmünden (Opmener weghe) [östlich von Soest], gekauft. Wenn einer von den beiden stirbt, hat der Überlebende zum nächsten Fest von Petri Stuhlfeier [22. Februar] und danach jährlich weiter von dem Land dem Kloster vier Müdde Roggenkorn und ebensoviel an Gerste zu geben. Wenn auch der zweite der Eheleute stirbt, fällt das Land an das Kloster zurück, gleichgültig ob es gedüngt ist oder nicht bzw. besät ist oder nicht, gleichgültig auch, zu welcher Jahreszeit dies geschieht. Da Heyneman selber kein Siegel besitzt, bittet er Johann den Drosten, Bürgermeister, und Johann Papen, Richter zu Soest, um Besieglung. Zeugen: Gert vamme Herte und sein Sohn Herbort, Johann der Win Amere, Florin der Weslere, Bernhard in ihrer (erre) Herberge und Bruder Lambert, Kellner zu Oelinghausen. Geschehen 1355 April 18 (des saterdaghes vor sonte Georgiuse).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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