Propst Albert von Berninghausen gibt Meister Dyderich und seiner Frau zu Landrecht auf zwölf Jahre sein Haus und Hof, das die Propstei heißt. Wenn dieser aus Not sein Haus verkaufen muß, will ihm der Propst das geben, was zwei Freunden des Propstes und zweien des Dyderich gut dünkt. Zeugen: Noldeken, Vater des Propstes, Herr Spaem, sein Bruder, Dechant, Herr Tyrus, Herr Wilhelm Reme (linchusen), Herr Primus. Etwa zu derselben Zeit gibt der Propst auch seinen Hof aus, geheißen Beginen-Hof, an Wessele dem Schowerten. Zeugen: Herr Tyrus und Herr Wilhelm von Remelinchusen. Zu derselben Zeit setzt er zu seinem Richter Everd den Tregeler.
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Propst Albert von Berninghausen gibt Meister Dyderich und seiner Frau zu Landrecht auf zwölf Jahre sein Haus und Hof, das die Propstei heißt. Wenn dieser aus Not sein Haus verkaufen muß, will ihm der Propst das geben, was zwei Freunden des Propstes und zweien des Dyderich gut dünkt. Zeugen: Noldeken, Vater des Propstes, Herr Spaem, sein Bruder, Dechant, Herr Tyrus, Herr Wilhelm Reme (linchusen), Herr Primus. Etwa zu derselben Zeit gibt der Propst auch seinen Hof aus, geheißen Beginen-Hof, an Wessele dem Schowerten. Zeugen: Herr Tyrus und Herr Wilhelm von Remelinchusen. Zu derselben Zeit setzt er zu seinem Richter Everd den Tregeler.
A 114u, 0 - (152)
A 114u Stift Meschede - Urkunden
Stift Meschede - Urkunden >> 5. 1401 bis 1425
1404 April 20
Vermerke: Notiz, Papier, deutsch
Urkunde
in Nr. 149
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift Meschede (Tektonik)
- Stift Meschede / Urkunden (Bestand)
- 5. 1401 bis 1425 (Gliederung)