Truppenteile des Ersatzheeres (Bestand)
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BArch RH 54
call number: RH 54
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Weitere Einheiten
1939-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Seit Kriegsbeginn gab es für jede Waffengattung Ersatztruppenteile, die in den Heimatstandorten, später auch in den besetzten Gebieten untergebracht waren. In den Ausbildungskompanien wurden die ungedienten Wehrpflichtigen ausgebildet und anschließend den Ersatzeinheiten zugewiesen. Die Verwundeten und Genesenen wurden nach ihrer Wiederherstellung ebenso wie die wiedereinberufene UK-Gestellten (Unabkömmlich) in Ersatzkompanien erfasst. Je nach Anforderung des Feldtruppenteils, der auf den betreffenden Ersatztruppenteil angewiesen war, wurden von Zeit zu Zeit Marschbataillone zusammengestellt und zur Fronttruppe geschickt.
Inhaltliche Charakterisierung: Das vorhandene Schriftgut umfasst Ausbildungsbefehle und Unterrichtsmaterial, Besichtigungsbemerkungen und Erfahrungsberichte des Feldheeres sowie Anweisungen für die NS-Führung, ferner Unterlagen über die Erfassung des Offiziers-und Unteroffiziersnachwuchses und über seine Laufbahn, über UK-Stellungen, Personalabgaben, die Heranziehung von Wehrpflichtigen auch außerhalb der Reichsgrenzen (Volksdeutsche im Osten und Südosten, Südtiroler, Elsässer, Lothringer und Luxemburger). Erwähnung verdienen weiter Befehle und Anordnungen über die Aufstellung von Verbänden aus dem Ersatzheer und über die der Ersatz- und Ausbildungseinheiten, die in die besetzten Gebiete verlegt wurden. Einige Unterlagen dokumentieren Einsätze von Ersatztruppenteilen 1944/45 bei den Kämpfen im Westen des Reichsgebietes.
Mit mehr als 10 Archivalieneinheiten sind das Marsch-Bataillon z. b.V. Nr. 10/IV (33 AE/1940); das Infanterie-Ersatz-Rgt. . 7 (32 AE/1936-42) und das Reserve-Grenadier-Rgt. Nr. 157 (13 AE/1939-43) sowie die Infanterie-Ersatz-Bataillone Nr. 19 (10 AE/1939-44), Nr. 61 (18 AE/1928-48) und. Nr. 109 (16 AE/1939-44) vertreten.
Erschließungszustand: vollständig erschlossenn
Zitierweise: BArch RH 54/...
Inhaltliche Charakterisierung: Das vorhandene Schriftgut umfasst Ausbildungsbefehle und Unterrichtsmaterial, Besichtigungsbemerkungen und Erfahrungsberichte des Feldheeres sowie Anweisungen für die NS-Führung, ferner Unterlagen über die Erfassung des Offiziers-und Unteroffiziersnachwuchses und über seine Laufbahn, über UK-Stellungen, Personalabgaben, die Heranziehung von Wehrpflichtigen auch außerhalb der Reichsgrenzen (Volksdeutsche im Osten und Südosten, Südtiroler, Elsässer, Lothringer und Luxemburger). Erwähnung verdienen weiter Befehle und Anordnungen über die Aufstellung von Verbänden aus dem Ersatzheer und über die der Ersatz- und Ausbildungseinheiten, die in die besetzten Gebiete verlegt wurden. Einige Unterlagen dokumentieren Einsätze von Ersatztruppenteilen 1944/45 bei den Kämpfen im Westen des Reichsgebietes.
Mit mehr als 10 Archivalieneinheiten sind das Marsch-Bataillon z. b.V. Nr. 10/IV (33 AE/1940); das Infanterie-Ersatz-Rgt. . 7 (32 AE/1936-42) und das Reserve-Grenadier-Rgt. Nr. 157 (13 AE/1939-43) sowie die Infanterie-Ersatz-Bataillone Nr. 19 (10 AE/1939-44), Nr. 61 (18 AE/1928-48) und. Nr. 109 (16 AE/1939-44) vertreten.
Erschließungszustand: vollständig erschlossenn
Zitierweise: BArch RH 54/...
Truppenteile des Ersatzheeres, 1939-1945
496 Aufbewahrungseinheiten; 9,4 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt), Berlin: Erkennungsmarkenverzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 14 (OKH / Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres)
RH 68 (Chef des Ausbildungswesens im Ersatzheer)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
Literatur: Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Theis, Kerstin: Wehrmachtjustiz an der "Heimatfront". Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg. Oldenbourg 2016.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 14 (OKH / Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres)
RH 68 (Chef des Ausbildungswesens im Ersatzheer)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
Literatur: Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Theis, Kerstin: Wehrmachtjustiz an der "Heimatfront". Die Militärgerichte des Ersatzheeres im Zweiten Weltkrieg. Oldenbourg 2016.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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