4.2.10. Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport
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Tektonik
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden
Behördengeschichte 1. Entstehung: 1998, Vorgängerbehörden: Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport (1995-1998), Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr (1990-1995), Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr (1985-1990), Ministerium für Landes- und Stadtentwicklung (1980-1985), Ministerium für Wohnungsbau und öffentliche Arbeiten (1967-1970), Ministerium für Landesplanung, Wohnungsbau und öffentliche Arbeiten (1961-1967), Ministerium für Wiederaufbau (1946-1961) sowie Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (1970-1998), Ministerium für Arbeit und Soziales (1954-1970), Ministerium für Arbeit, Soziales und Wiederaufbau (1953-1954), Arbeitsministerium (1946-1953). 2. Schließung: 2000, Nachfolgebehörde: Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie; Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport. 3. Zuständigkeiten: (siehe Titel) 4. Organisationsstruktur: Stand 1998: Abt. I: Zentralabteilung, Grundsatzangelegenheiten, Koordination; Abt. II: Arbeit; Abt. III: Soziales; Abt. IV: Stadtentwicklung; Abt. V: Kultur, Kirchen, Regionale Kulturförderung; Abt. VI: Sport, Sportstätten. 5. Amtssitz: Breite Straße, Abteilungen Arbeit und Soziales am Fürstenwall 6. Ministerin: Ilse Brusis (Juni 1998-27.06.2000)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ