Krieg mit Frankreich (Oktober bis Dezember 1792, 12 Bl.)
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10, Teil 1, 19
10, Teil 1 Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv")
Duisburg bis 1905 (alte Bezeichnung "Rathausarchiv") >> 01. Verfassung der Stadtgemeinde und ihre Verwaltung
1792
Enthält: Brief kündigt die Möglichkeit des Einmarsches der Franzosen an; Flüchtlinge seit vorgestern Abend scharenweise gekommen, darunter Fürst v. Wied; die Kurfürsten von Trier und Mainz sollen über Mülheim gegangen sein; Furcht herrscht nicht so sehr vor den Franzosen als vor anderen, von denen über 6000 auf Plünderung bereitstehen (26.10.1792); Regierung zu Kleve fordert auf, bei Annäherung fremder Völker ruhig auf dem Posten zu bleiben, Druck (10.12.1792, 4); Wesel kündigt 20.000 Mann unter Oberst Tschirsky an (12.12.1792); 2500 Österreicher von Clairfait zu Aachen wollen zu Düsseldorf über den Rhein und dann besetzen (14.12.1792) (vergleiche 10/606,609, 614f, 677, 683, 702b, 1647, 1659, 1712); v. Hasse in Ruhrort fragt den Magistrat um Kundschaft über fremde Truppen, die gestern nach Moers gekommen und dann nach Uerdingen gegangen sein sollen, ob sie vielleicht über den Rhein kommen (19.12.1792); Überschwemmung
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ