Der Dieburger Stadtschreiber Weingart, Johann Philipp Kraft ("Krafft"), Zehntgraf zu Aheiligen, Johannes Lohrum und Johannes Eck bekunden, dass sie auf Bitten des Franz Ulner von Dieburg, auch im Namen seiner Brüder (Johann Philipp, Franz Pleickard, Johann Friedrich) die noch im ulnerischen Gut zu Dieburg verbliebenen Mobilien überprüft haben - nachdem dessen Mutter zusammen mit ihrem Ehemann Johann Andreas von Hartleiten während seiner Abwesenheit Mobilien weggeschafft und zum Teil veräußert habe - , da dieser den Schaden anfechten wolle. Die Zeugen bekunden, dass der Protest begründet sei, Franz Ulner von Dieburg die Vormundschaftsrechnung annehmen wolle, um sie vor der kaiserlichen Kammer oder der Ritterschaft in Franken des Orts Odenwald abhören zu lassen und gegebenenfalls eine Barzahlung geschehen soll, wenn wegen der umstrittenen Posten mit der Mutter kein Kompromiss erfolgen könne.

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