4/5 [fol. 6']: 1709 Mai 23 (Senatsprotokoll)
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UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademischer Senat (1695-1740) >> Acta Senatus, Bd. XLII
Enthält: Anwesend: Camerarius, Jäger, Schweder, Grass, Majer, Neu, Hlller, Rösler, Hoffmann, Hochstetter, Pfaff; 1.) Bericht des Sekretärs über das Ergebnis der in Stuttgart mit dem Präsidenten Georg Andreas Reichenbach und dem Geheimen Rat [Johann Rudolf] Seibert geführten Verhandlungen. (Wegen Titul Regenten mündlicher Bericht durch Deputierte; Überweisung der Rangstreitigkeit mit dem Oberhofmeister und Obervogt von Gölniz an das Geheime Ratskollegium; Verhalten des Obervogts in Zusammenhang mit den Univ.-Privilegien.) Abgeordneter der Uni v. für die Mission zum Herzog: [Johannes Andreas] Fromman. Wahl der Visitationskommissionsmitglieder (Kirchen-Direktor Johannes Osiander; geheimer Rat von Reischach, Datt.) [UAT 4/5, Bl. 6']; 2.) Hzl. Reskript über die Verwandlung der freien Pirsch diesseits der Steinlach in einen Forst. (Meidung dieses Gebiets durch die Studenten.) [UAT 4/5, Bl. 7]; 3.) Klage des Rektors über den Assessor, in Zusammenhang mit der Festnahme des betrunkenen Stud. [Johannes Albert Christoph] Pape. [UAT 4/5, Bl. 7]; 4.) Bekanntgabe, der Publizierung der neuen Lagerbücher der geistlichen Verwaltung zu Öschingen und Gönningen durch Dr. Schweder. [UAT 4/5, Bl. 7]; 5.) Bewilligtes Gesuch des Sprachmeisters Gigon um erneut ein Benefiz. Nach Abschluss der Senatssitzung sind noch zurückgeblieben: Camerarius, Majer, Hochstetter, Neu [UAT 4/5, Bl. 7]; 1.) Inkarzerierung des Stud. Joh. Christoph Pape (Anm. 1) wegen seines Verhaltens während seiner Trunkenheit. (Mit Stud. Pape zusammengewesen: Mag. [Johann Caspar] Beuttel (Anm. 2) und Mag. Müller sowie stud. Schweder. Beleidigung, des Cotta und des Mag. [Wilhelm Friedrich] Lentilius (Anm. 3).) [UAT 4/5, Bl. 7]; Anm. 1: Pape: MUT 30155; MUT 30801. Anm. 2: Beuttel: MUT 30180; MUT 31212. Anm. 3: Lentilius: MUT 29844.
Akte
Acta Senatus, Bd. XLII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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