Landgraf Ernst von Hessen verkauft dem Kaiserlichen Reichshof- und Kurtrierischen Geheimen Rat Anton Sohler für 3.500 Rheinische Gulden die sogenannten von Klingelbach'schen Güter im Vierherrischen, nämlich die früher von denen von Klingelbach, dann von den Riedesels vom Stein und den Hilchen von Lorch besessenen folgenden Objekte: ein freiadliges Hofgut zu Nastätten, die beiden Höfe Herold und Bleidenbach mit ihren Waldungen, die Höfe zu Ergeshausen und Lindschied, den Zehnten zu Lindschied, einen Hof zu Bogel, die Mühle zu Klingelbach, die Mühl-Wiesen und Äcker bei Buch, Recht und Anspruch auf die Langenbach'schen Güter zu Katzenelnbogen, Wiesen bei der Waldschmiede, die Weiseler Höhe, ein freiadliges Haus mit Weingarten zu Lorchhausen, und zwar die letzten beiden Objekte in Gemeinschaft mit denen von Steprod.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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