II,1 Der deutsche Episkopat in seiner Gesamtheit - Kardinal Bertram, Vorsitzender der Fuldaer Bischofskonferenzen, und Bischof Berning, Preußischer Staatsrat, als Sprecher der deutschen Bischöfe
Vollständigen Titel anzeigen
9501, Ohne Signatur
A002
9501 Widerstand und Verfolgung
Widerstand und Verfolgung >> 01.02. Bischöfe
ohne Datum
Enthält: (enthält die am 10. 3. 1933 vom Vorsitzenden der Fuldaer Bischofskonferenzen an Reichspräsident v. Hindenburg herangetragene Bitte um Schutz für Kirche und kirchliches Leben, die am 24. 3. 1933 an die Mitglieder der Fuldaer Bischofskonferenz gegebene Weisung, die ablehnende Haltung der kath. Kirche gegenüber der nationalsozialistischen Bewegung nach der Erklärung Hitlers zu korrigieren, den Bericht des Bischofs von Osnabrück , Berning, über seine am 25. 11. 1933 mit dem Leiter der Kulturabteilung im Reichsinnenministerium, Buttmann, geführten Verhandlungen, den Protest mehrerer deutscher Bischöfe gegen eine am 31. 5. 1935 gehaltene Rede des Reichsjugendführers v. Schirach, in der unberechtigte Anwürfe gegen Bischöfe, kath. Priester und kath. Jugend erhoben werden , den weiteren, vom 1. 8. 1935 datierenden Protest Bischof. Bernings bei der Reichskanzlei gegen Schmähungen der kath. Kirche auf einer Versammlung der Deutschen Glaubensbewegung, die Denkschrift der deutschen Bischöfe an Hitler zur religiöskirchlichen Lage vom 20. 8. 1935, die genau ein Jahr später, am 20. 8. 1936, erfolgte Erinnerung Kardinal Bertrams an diese unbeantwortet gebliebene Denkschrift mit erneutem Vortrag der dort geäußerten Sorgen des deutschen Episkopats, den Bericht des Min. Pats Kritzinger an den Chef der Reichskanzlei über eine Vorsprache Bischof Bernings von 14. 10. 1938, der die Sorgen des deutschen Episkopats tiber das zunehmen! gespannter werdende Verhältnis des Staates zur kath. Kirche vorgetragen habe, zuletzt eine zweite Denkschrift des deutschen Episkopats an Hitler vom 24. 6. 1941, in der erneut eine Reihe von Repressalien gegen die Kirche angesprochen werden)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ