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Klage Witwe Jobst Deckenbrock geb. Anna Wedepoel, später ihr Schwiegersohn Christian Beerhorst ./. Witwe Pickers geb. Elisabeth Heggeman, später ihr Sohn Johan Pickers wegen Eigentumsrecht an einem Gang zur Gruetstegge (Gruetstiege)
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Klage Witwe Jobst Deckenbrock geb. Anna Wedepoel, später ihr Schwiegersohn Christian Beerhorst ./. Witwe Pickers geb. Elisabeth Heggeman, später ihr Sohn Johan Pickers wegen Eigentumsrecht an einem Gang zur Gruetstegge (Gruetstiege)
Enthält: Klägerin ist die Witwe Bäckeramtsgildemeister Jobst Deckenbrock, geb. Anna Wedepoel; an ihre Stelle tritt später ihr Schwiegersohn Christian Beerhorst. Beklagte ist die Witwe Pickers geb. Elisabeth Heggeman, später deren Sohn Johan Pickers. 1632. Kaspar Blome hat sein Vorderhaus an der Gruetstegge dem Prokurator Herman Heerde verkauft, sein Hinterhaus der Klägerin. Klägerin behauptet, ihr sei das Eigentum an einem Gange zur Gruetstegge mitverkauft; hierum dreht sich der Streit. Als Zeugen werden vernommen Grüter Herman Heerde, Prokurator Henrich zum Schladen, Witwe Kaspar Blome und deren Sohn Johan Blome. Erwähnt werden: Modersohn, Nachbar der Parteien; Henrich Moller von Emmerich, der in einem Nebenhause der Beklagten wohnt; Herman Seger, der im Hause des Prokurators Heerde wohnt; der Bottmeister Bernd Kohte; die Kopisten Johan Melschede und Johan Meyer. Urteil vom 29. 1. 1633: Das Eigentum an dem Gange steht der Beklagten zu. Die Klägerin hat nun (oder nur) das Recht, ihn zu benutzen.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.