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Akten zum Regensburger Reichstag von 1709
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Enthält: Relationen des schwedischen Gesandten Justus Heinrich von Storren vom 10. Januar bis 23. Dezember 1709 über die Reichstagsverhandlungen in Regensburg zu diversen Punkten (mit Verzeichnis und Anlagen, darunter Protokolle des Reichsfürstenrats): u.a. zu den Beiträgen der Reichskreise zur Kriegsverfassung; zur Äbtissinnenwahl im Stift Quedlinburg und vom Stiftskapitel beanspruchter freier Wahlgerechtigkeit; zur Streitsache der Fürsten und Stände des Westerwaldes gegen die unmittelbare Reichsritterschaft in der Wetterau und zur Streitsache des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt gegen die Einwohner des Busecker Tals; zum Münzwesen; zu Entschädigungsforderungen einzelner Reichsstände; zum Münster'schen Erbmännerstreit; zu den Reformierten in Schlesien, sowie allg. zu Religionsangelegenheiten; zu den Streitigkeiten in den Ober- und Niedersächsischen Kreisen; zur Anordnung einer Reichsdeputation mit Beteiligung des Herzogtums Bremen zu den Friedensverhandlungen mit Frankreich; zur Zollstreitigkeit zwischen Brandenburg-Kulmbach und Onolzbach und der Stadt Nürnberg; zum Sukzessionsrecht Brandenburg-Preußens in Mecklenburg; zur Neutralität der schwedischen Reichsprovinzen; zur Entschädigung des Hochstifts Augsburg mit kurbayerischen Ländern; zur Wiedereröffnung des Reichskammergerichts in Wetzlar; zur Beilegung des Reichsschatzmeister-Amtes an den Kurfürsten von Hannover; zur kaiserlichen Wahlkapitulation
Enthält: auch: Schreiben des Fürsten Rupert zu Kempten sowie des Hoch- und Deutschmeisters, Fürst Franz Ludwig, an die Reichsversammlung vom 11. Februar sowie 18. April 1709 wegen Entschädigungsforderungen (Druckschrift); Schreiben der Stadt Ulm an den schwedischen König und die bremisch-verdische Regierung vom 31. Mai 1709 wegen Moderation des Reichsbeitrags (Originale), mit Anlage: Memorial der Stadt Ulm an die Reichsversammlung (Druckschrift); Memorial der Brandenburg-Kulmbach'schen und Onolzbach'schen Gesandtschaft an die Reichsversammlung wegen der streitigen Zollsache mit Nürnberg, 1709 (Druckschrift); Schreiben der bremisch-verdischen Regierung an Storren vom 29. August bzw. an das Stockholmer Kanzleikollegium vom 2. September 1709 wegen Teilnahme Bremens an der Reichsdeputation; Memorial des Fürsten Adolph Friedrich zu Mecklenburg-Strelitz an die Reichsversammlung vom 8. Juni 1709 sowie Antwort-Memorial der Preußisch-Brandenburgischen Gesandtschaft wegen Führung des Mecklenburgischen Titels und Wappens durch Brandenburg-Preußen (Druckschriften); Gesuch der evangelischen Pfleger, Bürgermeister und Räte der Stadt Augsburg an die evangelischen Gesandten vom 20. September 1709 in der wegen Abtragung und Wiederaufbau des Frontispizes der evangelischen Kirche St. Ulrich entstandenen Streitsache (Druckschrift); Memorial des Grafen Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck, Pyrmont und Rappoltstein vom 13. August 1709 wegen Erbfolge in der Grafschaft Rappoltstein, mit Genealogie (Druckschrift); Schreiben der bremisch-verdischen Regierung an Storren vom 9. Januar 1710 wegen der schwedischen Neutralität
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1710
Index-Gruppe: frei: GND:120063859:Adolf Friedrich III., Herzog von Mecklenburg
Storren, Justus Heinrich von, Gesandter, schwedischer, Reichstag Ernst Ludwig, Landgraf von Hessen-Darmstadt Rupert, Fürst zu Kempten, Entschädigungsforderung Franz Ludwig, Fürst, Hoch- und Deutschmeister, Entschädigungsforderung Adolph Friedrich, Fürst zu Mecklenburg-Strelitz Friedrich Anton Ulrich, Graf zu Waldeck, Pyrmont und Rappoltstein
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.