Henneke Wrede von Amecke (Adenbecke) der Alte, Sohn des Henneke, seine Frau Lyze und Johan Wrede, der Sohn der Eheleute, verkaufen ihren Anteil von zwei Dritteln (twe deyle) am obersten Hofe zu Grübeck (Grutbecke) im Kirchspiel Balve (Balue) an den Propst, die Priorin und den Konvent zu Oelinghausen (Olinchusen) zu Behuf einer ewigen Messe, die Propst, Priorin und Konvent ünernommen haben. Die Messe soll jeden Monat einmal als Hochamt an einem Donnerstag von dem heiligen Sakrament gesungen werden, wie es der Priester Johan Hentze von Affeln (Afelen), ehemals Verwahrer (regerer) der Kapelle zu Allendorf (Aldendorpe), mit dem Propst, der Priorin und dem Konvent vereinbart hat. Die Verkäufer versprechen Währschaft. Siegelankündigung des Henneke Wrede und seines Sohnes Johan. Die Aussteller lassen das Gut vor Gockelen von Vreckhusen, Richter zu Balve, und seinem Gericht auf und bitten den Richter um Besieglung. Standgenossen des Gerichts: Hannes Wrede, Bürger zu Balve, Gerd Frycke, Hannes der Veddere und Hinrich Bolker zu Mellen (Meine). Datum 1477 Mai 13 (ipso die Servacii episcopi).

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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