XII,3 Kruzifixe in den Schulen - Schule im Spannungsfeld "Katholische Jugend - Hitlerjugend" Strangulierung der katholischen Privatschulen
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9501, Ohne Signatur
A060
9501 Widerstand und Verfolgung
Widerstand und Verfolgung >> 01.12. Die Schule
ohne Datum
Enthält: (enthält Beispiele für die Entfernung bzw. Umhängung von Kruzifixen in Schulen und die damit in Zusammenhang stehende Inhaftierung von Geistlichen aus dem Jahre 1937 die Anordnung des Reichsleiters Bormann vom 22. 10. 1941, die Entfernung der Kruzifixe aus den Schulen wegen Beunruhigung der Bevölkerung vorerst auszusetzen, Auszüge von Ministerialerlassen aus den Jahren 1933/34 über die ''Pflege der Beziehungen der Schule zur Hitlerjugend", den Ministerialerlass über den "Abbau der privaten Vorschulen und Vorschulklassen" vom 4. 4. 1936 - mit Protestschreiben der Bischöfe vom 21. 7. 1936, Unterlagen über den in den Schulen geführten Kampf gegen die katholischen Jugendorganisationen, den vom 4. 6. 1936 datierten Appell des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an die Beamte, ihre Kinder nicht in private, sondern in öffentliche Schulen zu schicken, weiter die für Schulleiter privater weiblicher Schulen geltende Verfügung vom 11. 12. 1936, dass sie nur solche Schülerinnen aufnehmen dürfen, die wegen Überfüllung der öffentlichen Schulen dort keine Aufnahme mehr finden können, u. a. m. )
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ