Tonbänder
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AS 3 - 450-Jahr-Feier der Württembergischen Landeskirche 1984
AS 3 - 450-Jahr-Feier der Württembergischen Landeskirche 1984
Technische Qualität und Bewertung Die Aufnahmen auf den Schallplatten sind professionelle Aufnahmen mit entsprechender Qualität. Die Qualität der Aufnahmen auf den Tonbändern und Audiokassetten ist in den meisten Fällen recht gut, wenn auch einige Aufnahmen Rauschen aufweisen / von mehr oder weniger starkem Rauschen überlagert sind. Lediglich die Informationsverluste, die durch die Bandwechsel entstanden sind (der Sprecher hat meist keine Pause deswegen gemacht) oder aus anderen Gründen zu spät gestartete oder zu früh beendete Aufnahmen, mindern diese Qualität. Die Aufnahmen stellen eine wertvolle Ergänzung zur schriftlichen Überlieferung der 450-Jahr-Feier dar. Sie ermöglichen nicht nur einen hörbaren Einblick in die 450-Jahr-Feier sondern überliefern außerdem seltene, wenn nicht sogar einzigartige Tondokumente (Vorträge u.a.) der damals vortragenden Personen (Landebischof u.a.) dar. Digitalisierung und Bearbeitung Die Tonbänder wurden mit dem Tonbandgerät „Otari MX-5050“ abgespielt. Die analogen Audiosignale wurden jeweils mit der externen Soundkarte „Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen“ in digitale Audiosignale umgewandelt, die dann am PC mit dem Audioeditor „Audacity“ (Version 2.4.2) aufgezeichnet und als Audiodateien abgespeichert wurden. Die Aufnahmen auf den Tonbändern waren meist auf einer Spur aufgezeichnet worden – auch Musik und Gesang –, so dass ein Tonband bis zu vier unterschiedliche Spuren haben kann. Dementsprechend können pro Tonband bis zu vier in Mono gespeicherte Audiodateien vorliegen. Häufig ist aber nur eine Spur bespielt. Das Tonbandgerät konnte die Tonbänder mit einer Bandgeschwindigkeit von 9,5 cm/s oder 19 cm/s abspielen. Tonbänder, die Aufnahmen mit geringerer Aufnahmegeschwindigkeiten enthalten, wurden mit 9,5 cm/s abgespielt. Tonbänder, die Aufnahmen mit einer Aufnahmegeschwindigkeiten von 9,5 cm/s enthalten, wurden aus Zeitgründen mit 19 cm/s abgespielt. Vorherige Tests ergaben, dass dadurch kein Qualitätsverlust entsteht. Bei Tonbändern, die mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Aufnahmegeschwindigkeiten enthalten, wurden die Abspielgeschwindigkeit so gewählt, dass die Tonbänder höchstens doppelt so schnell wie die Aufnahmegeschwindigkeiten bzw. mindestens halb so schnell abgespielt wurden. Bei allen Audiodateien wurde vor dem endgültigen Abspeichern im Archivformat die Geschwindigkeit so angepasst, dass die Audiodateien im Ganzen normal abgespielt werden können. Außerdem wurden die durch den Digitalisierungsvorgang bedingte Stille am Anfang und am Ende der Audiodatei sowie die durch den ursprünglichen Aufnahmevorgang bedingte Stille und Geräusche ohne Informationsgehalt (z.B. Gemurmel, Geräusch von aufstehenden Menschen, Applaus) am Anfang und am Ende entfernt. Eine weitere Bearbeitung (z.B. Entfernen von Rauschen) der Audiodateien fand nicht statt, außer es ist ausdrücklich in den Verzeichnungsinformationen der jeweiligen Verzeichnungseinheit angegeben. Die Aufnahmen wurden mit einer Abtastrate (Samplerate) von 48 kHz und einem Abtastformat (Audio-Wortlänge) von 24 bit digitalisiert. Die Audiodateien sind im Archivierungsformat FLAC (Free Lossless Audio Codec, Encoder-Bibliothek libFLAC 1.3.1) abgespeichert. In den Metadaten der FLAC-Dateien ist lediglich im Kommentar das Archiv, die Bestandssignatur und die Nummer der Verzeichnungseinheit gespeichert. Die Dateinamen für die Tondokumente von den Tonbändern wurden entsprechend folgendem Beispiel gebildet: LKAS_AS-3_Nr-102_1-(g). Hierbei steht LKAS für das Landeskirchliche Archiv Stuttgart, anschließend folgt die Bestandssignatur, dann die Nummer der Verzeichnungseinheit. Darauf folgt die Teilnummer (hier: 1. Teil), ggf. ergänzt um die genauere Angabe der ursprünglichen Seite und Spur (hier: grüne Seite). Bei jeder Verzeichnungseinheit ist die Gesamtspieldauer und die Spieldauer pro Audiodatei im Format h:mm:ss angegeben. Empfehlung Bei Audiodateien mit mehreren Aufnahmen bzw. zur besseren Navigation innerhalb der Audiodatei ist es hilfreich, diese nicht mit einem Mediaplayer, sondern mit einem Audioeditor abzuspielen, da in diesem das Audiosignal visualisiert ist, wodurch Pausen bzw. Aufnahmeschnitte optisch erkennbar sind.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:20 MESZ