Volprecht Schenck zu Schweinsberg, Amtmann in Rheinfels, bekundet, dass er wegen seines Herrn, des Fürsten Heinrich [III.], Landgraf von Hessen, G...
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1176
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1481 Oktober 28
Ausfertigung, Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum uff sant Symon und Iud dag anno Domini millesimo quadringentesimo octuagesimoprimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Volprecht Schenck zu Schweinsberg, Amtmann in Rheinfels, bekundet, dass er wegen seines Herrn, des Fürsten Heinrich [III.], Landgraf von Hessen, Graf von Katzenelnbogen, von Dietz, von Ziegenhain und von Nidda, einem Tausch zugestimmt hat. Eyla (Eyll), Tochter des Konrad (Contze) von Basselscheid (Basselßscheit), die dem Johann, Sohn derer von Schöneck und Herr von Olbrück (Oilbrücke), als geistliches Lehen (gotzlehen) gehört hat, soll zukünftig den Landgrafen von Hessen gehören. Der Landgraf übergibt dafür Johann von Schöneck die Margarete (Merge), Nichte (suster dochter) des Schatz von (zu Lyningenhane). Die genannte Margarete soll von Johann mit einem seiner Leute verheiratet werden (zu der helgen e bestaden). Dies soll aber mit Rat von Margaretes Verwandtschaft (mit erer frunde rade) geschehen, ohne Margarete dabei zu drängen. Der Tausch findet nach Landesgewohnheit statt. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Volprecht Schenck zu Schweinsberg
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Volprecht Schenck zu Schweinsberg, Amtmann in Rheinfels, bekundet, dass er wegen seines Herrn, des Fürsten Heinrich [III.], Landgraf von Hessen, Graf von Katzenelnbogen, von Dietz, von Ziegenhain und von Nidda, einem Tausch zugestimmt hat. Eyla (Eyll), Tochter des Konrad (Contze) von Basselscheid (Basselßscheit), die dem Johann, Sohn derer von Schöneck und Herr von Olbrück (Oilbrücke), als geistliches Lehen (gotzlehen) gehört hat, soll zukünftig den Landgrafen von Hessen gehören. Der Landgraf übergibt dafür Johann von Schöneck die Margarete (Merge), Nichte (suster dochter) des Schatz von (zu Lyningenhane). Die genannte Margarete soll von Johann mit einem seiner Leute verheiratet werden (zu der helgen e bestaden). Dies soll aber mit Rat von Margaretes Verwandtschaft (mit erer frunde rade) geschehen, ohne Margarete dabei zu drängen. Der Tausch findet nach Landesgewohnheit statt. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Volprecht Schenck zu Schweinsberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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