Ferdinand III., römischer Kaiser, bestätigt, daß vor dem Reichskammergericht Dr. Vincenth König, Advokat und Prokurator, als Substitut des Advokaten und Prokurators Dr. Georg Golle, den Eid für Graf Johann zu Sayn-Wittgenstein und Hohenstein als Vormund der Töchter des Grafen Otto zur Lippe und der Gräfin Margarethe, geborene Gräfin von Nassau, nämlich Amalie, Sabine, Dorothea und Ottilie abgelegt hat wegen der Legate der Gräfin Elisabeth zur Lippe, verwitwete von Holstein. Siegelankündigung des Ausstellers. Ausgestellt zu Speier. Ausfertigung - Pergament. Unterschriften Johann Conrad Albrechts von Lauterburg, Verwalter, und Wolfgang Hayler, Prokurator; anhängendes Siegel in Kapsel.
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Ferdinand III., römischer Kaiser, bestätigt, daß vor dem Reichskammergericht Dr. Vincenth König, Advokat und Prokurator, als Substitut des Advokaten und Prokurators Dr. Georg Golle, den Eid für Graf Johann zu Sayn-Wittgenstein und Hohenstein als Vormund der Töchter des Grafen Otto zur Lippe und der Gräfin Margarethe, geborene Gräfin von Nassau, nämlich Amalie, Sabine, Dorothea und Ottilie abgelegt hat wegen der Legate der Gräfin Elisabeth zur Lippe, verwitwete von Holstein. Siegelankündigung des Ausstellers. Ausgestellt zu Speier. Ausfertigung - Pergament. Unterschriften Johann Conrad Albrechts von Lauterburg, Verwalter, und Wolfgang Hayler, Prokurator; anhängendes Siegel in Kapsel.
L 4 W, 29
L 4 W Biesterfelder Archiv - Urkunden
Biesterfelder Archiv - Urkunden
1650 Dezember 13
Detmold Fürstliche Familie
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.1. Fürstliches Haus (Tektonik)
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