Otto, Bischof zu Bamberg, bestätigt die Stiftung eines Gutes zu + Altenhollfeld (abgg. bei Gelbsreuth, "Altenholevelt") durch Adelold Walpoto für das Begräbnis und Totengedenken dessen im Bann ("anathema") und Exkommunikation verstorbenen Bruders + Ulrich ("Udalricus") Walpoto an das Kloster Michelsberg zu Bamberg, bestätigt die Übereignung eines Gutes zu Trumsdorf ("Drunesdorf") samt Kirche und eine Mühle mit zwei Mansen zu Tannfeld ("Dalenvelt") aus dem Besitz des Ulrich an Adelold Walpoto und überträgt die Schutzrechte ohne Vogtei des Eigengutes ("allodium") an Walther von Streitberg ("Striperch"). Zeugen: Eberhard, Dompropst; Egilbert, Domdekan; Ulrich ("Oudalricus"), Domkustos; Tuoto, Domscholastikus; Reginboto, Graf; Sterker, Graf; Arnolt von Kunstadt ("Chunstat"); Ezzo von Wilhelmsdorf ("Willihalmesdorf"); und Billung von Memmelsdorf ("Billunc de Memensdorf"). - S = A
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Otto, Bischof zu Bamberg, bestätigt die Stiftung eines Gutes zu + Altenhollfeld (abgg. bei Gelbsreuth, "Altenholevelt") durch Adelold Walpoto für das Begräbnis und Totengedenken dessen im Bann ("anathema") und Exkommunikation verstorbenen Bruders + Ulrich ("Udalricus") Walpoto an das Kloster Michelsberg zu Bamberg, bestätigt die Übereignung eines Gutes zu Trumsdorf ("Drunesdorf") samt Kirche und eine Mühle mit zwei Mansen zu Tannfeld ("Dalenvelt") aus dem Besitz des Ulrich an Adelold Walpoto und überträgt die Schutzrechte ohne Vogtei des Eigengutes ("allodium") an Walther von Streitberg ("Striperch"). Zeugen: Eberhard, Dompropst; Egilbert, Domdekan; Ulrich ("Oudalricus"), Domkustos; Tuoto, Domscholastikus; Reginboto, Graf; Sterker, Graf; Arnolt von Kunstadt ("Chunstat"); Ezzo von Wilhelmsdorf ("Willihalmesdorf"); und Billung von Memmelsdorf ("Billunc de Memensdorf"). - S = A
Kloster Michelsberg, Urkunden 16
Bamberger Urkunde 173
Kloster Michelsberg, Urkunden
Kloster Michelsberg, Urkunden >> Aktenplan Kloster Michelsberg, Urkunden
(1124) undat.
Urkunden
lat
Literatur: RB 4, 733 C. A. Schweitzer, Das Urkundenbuch des Abtes Andreas im Kloster Michelsberg bei Bamberg (BHVB 16), Bamberg 1853, S. 11-12. (Datierung um 1122) J. Looshorn, Geschichte des Bistums Bamberg Bd. 2, Bamberg 1968. S. 92. R. Braun, Das Benediktinerkloster Michelsberg Bd. 2, Kulmbach 1977, S. 11, S. 235 und S. 244. (Datierung auf 1121/1122) J. Ussermann, Episcopatus Bambergensis sub sed apostolica, chronologice ac diplomatice illustratus, St. Blasius 1802, S. 75. E. von Guttenberg, Territorienbildung, S. 153 und S. 189, Anm. 65, Nr. 5. (Datierung um 1122)
Vermerke: R 1 L G N 6 C 5 C 4
Originaldatierung: undatiert
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1124
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, lat., Pergament, Siegel durchgedrückt (beschädigt)
Vermerke: R 1 L G N 6 C 5 C 4
Originaldatierung: undatiert
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1124
Äußere Beschreibung: Ausfertigung, lat., Pergament, Siegel durchgedrückt (beschädigt)
Bamberg, Bischof Otto I.
Bamberg, Kloster Michelsberg
Altenhollfeld (abgg. bei Gelbsreuth, Lk Kulmbach)
Trumsdorf (Gde. Alladorf, Lk Kulmbach)
Tannfeld (Gde. Thurnau, Lk Kulmbach)
Tannfeld (Gde. Thurnau, Lk Kulmbach), Mühle
Walpoto, Adelold
Walpoto, Ulrich
Streitberg, Walther von
Bamberg, Dompropst Eberhard
Bamberg, Domdekan Egilbert
Bamberg, Domkustos Ulrich
Bamberg, Domscholastikus Tuoto
Kunstadt, Arnolt von
Wilhelmsdorf (Lk Neustadt a.d. Aisch), Ezzo von
Memmelsdorf (Lk Bamberg), Billung von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
15.04.2025, 15:34 MESZ
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