Kläger: Bruns & Becker, Kaufleute in Hamburg, als Bevollmächtigte der Firma Verbrügge & Goll und des Friedrich Schouten, Kaufleute in Amsterdam und Zessionare des Daniel Heymann(s), Kaufmann in Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Hans Jacob Seehusen, Martin Holst und Wulff Levin Popert als curatores bonorum des Meyer Alexander Traub in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Herausgabe eines Beutels mit Goldmünzen in dem Streit um den Arrest der Güter des Daniel Heymann
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Kläger: Bruns & Becker, Kaufleute in Hamburg, als Bevollmächtigte der Firma Verbrügge & Goll und des Friedrich Schouten, Kaufleute in Amsterdam und Zessionare des Daniel Heymann(s), Kaufmann in Amsterdam (Kläger).- Beklagter: Hans Jacob Seehusen, Martin Holst und Wulff Levin Popert als curatores bonorum des Meyer Alexander Traub in Hamburg (Beklagter).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Herausgabe eines Beutels mit Goldmünzen in dem Streit um den Arrest der Güter des Daniel Heymann
211-2_V 4 Teil 2
V 378
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> V
1763-1778
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt Caesar Scheurer. Beklagter: Jacob Loskant.- Instanzen: 1. Obergericht 1763-1764. 2. Reichskammergericht 1765-1778.- Darin: Briefe der beteiligten Kaufleute, u.a. des Salomon Minden in der Firma Arend Joseph & Co. in Amsterdam 1763; Zeugenaussagen Amsterdamer Kaufleute 1765 über die selbständige Führung eines Kaufmannsgeschäfts durch Daniel Heymann in niederländischer und deutscher Sprache).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11399 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ