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Johann Ferdinand Garb, Kanzleiverwandter in der Stadt Schwäbisch Gmünd, später Amtsvogt zu Iggingen, gegen Wilhelm Friedrich Höfer von Löbenfeld, Rittmeister bei dem Gräfl. Fuggerischen Kreisregiment, wegen Zahlungsrückstandes des Kaufpreises für das Freigut von Wustenriet (Gemeinde Großdeinbach), mit Vorakten des Lorcher Klostergerichts.
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Johann Ferdinand Garb, Kanzleiverwandter in der Stadt Schwäbisch Gmünd, später Amtsvogt zu Iggingen, gegen Wilhelm Friedrich Höfer von Löbenfeld, Rittmeister bei dem Gräfl. Fuggerischen Kreisregiment, wegen Zahlungsrückstandes des Kaufpreises für das Freigut von Wustenriet (Gemeinde Großdeinbach), mit Vorakten des Lorcher Klostergerichts.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 398 L Schorndorf W
Schorndorf W >> 4. Gerichtssachen
(1612 - 1743) 1744 - 1746
Darin: Abschrift der Verhandlung in gleicher Sache vor dem Gericht des Lorchischen Oberen Täferroter Amtes von 1731 mit Abschrift des Verkaufbriefes vom 19.02.1712 zwischen Johann Joachim Garb, Obristwachtmeister, und Wilhelm Friedrich Höfer von Löbenfeld, Generaladjutant und Leutnant unter dem Generalfeldmarschall Grafen von Fugger, über das freie Gut zu Wustenriet gegen 4 400 fl, gefertigt 10.06.1732. Konsilium der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen an das Klostergericht zu Lorch, 15.12.1731. Rechtsgutachten des Philipp Friedrich Jeger, 09.10.1733. Verkaufsbrief der Witwe des Rittermeisters des Fürstl. Badischen Kreisregimentes zu Pferd, Wilhelm Friedrich von Löbenfeld, Anna geb. Vignon gegen Franz Achilles Stahl, verbürgerter Handelsmann zu Schwäbisch Gmünd, über den sogen. Brandischen Freihof für 4000 fl, 21.03.1744, Abschrift, o.D.Verkaufsbrief des Stoffel Schusstter zu Wustenriet gegen Jerg Friedrich von Gaisberg über das frei eigene Erbgut daselbst für 2 250 fl, 26.05.1612. Abschrift, o.D.Verkaufsbrief des Wolf Eberhard von Neyperg und seiner Frau Anna Sophia Buecholig im Beisein des Veit Ernst, Freiherr von Rechberg und Wilhelm Blaurer von Warttensee zu Unterböbingen gegen Ursula Dorothea Fugger, Freiin von Kirchberg, über das frei eigene Gut, das Wustenriet genannt, das er gegen das Gut Oberensingen von Friedrich von Gaisberg ertauscht hat, für 2 350 fl, 19.05.1614, Abschrift, o.D. Verkaufsbrief des Johann Brandt, Württ. Major des Kolbschen Regiments, gegen Johann Christoph Beckh, Verwalter des St. Johann Malteser Ordens zu Erdlingen, über das freie Gut zu Wustenriet für 1 500 fl, 25.05.1670. Abschrift, o.D. Verkaufsbrief des Johann Christoph Beckh, Verwalter des St. Johann Malteser Ordens zu Erdlingen, gegen Petro Dumont, Bürger von Clussen aus Savoyen, über das freie Gut zu Wustenriet für 1 100 fl, 23.04.1681. Abschrift, o.D. Verkaufsbrief des Hans Haintz, genannt Bethen Hans, bisheriger Einwohner zu Wustenriet, gegen Johann Joachim Garb, bayerischer Obristwachtmeister, über das Freihaus daselbst für 165 fl., 14.01.1688. Abschrift o.D.Verkaufsbrief des Hans Seitz, wohnhaft zu Wustenriet, gegen Hans Heintz, genannt Bethen Hans, gew. Limpurgischer Hintersasse auf dem Rothöflen, "sich der Leibarzney gebrauchend",über das Freihaus zu Wustenriet für 550 fl, 19.08.1659. Abschrift, o.D. Verkaufsbrief des Peter Dumont, Savoyer Kauf- und Handelsmann, gegen Johann Joachim Garb, bayerischer Obristwachtmeister, über das freie Gut zu Wustenriet für 1 000 Reichstaler, 15.03.1694. Abschrift, o.D. Rechtsgutachten an das Stadtgericht Schorndorf von Johann Christian Abel, 24.12.1746. Geheftet, Bl. 1-47
1 Faszikel
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.