Nikolaus [von Altenburg], Domdechant zu Meißen, bekennt für sich und seine Nachfolger, dass sein Lehnsmann Paul Winkel (Wynkil), gesessen zu Pröda (Preudow), mit seiner Zustimmung eine Hufe Ackerland, gelegen bei Hentschel (Henczils) Schumanns Acker in der Flur Pröda, an das Meißener Domkapitel, vertreten durch den Domherrn Dietrich von Kapellendorf (Ticzkon von Capellndorf) und den ständigen Vikar Johann von Gröbern (Grobir), für drei Schock guter Freiberger Groschen wiederkäuflich verkauft und anschließend von den Käufern für einen jährlichen Erbzins von 18 Groschen, fällig je zur Hälfte zu Walpurgis und Michaelis, gepachtet hat. Paul Winkel setzt Hentschel Schumann und Peter Titze (Ticzen), seine Nachbarn im Dorf Pröda, als Bürgen für den Verkauf und verpflichtet sich, binnen eines Monats Ersatz zu benennen, falls einer der beiden sterben würde. - Siegel des Ausstellers, auf das sich Paul Winkel und seine Bürgen wegen Siegelkarenz verpflichten, angekündigt.