Steinheil, Karl August von
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Gemälde
Bruststück etwas aus der Mitte nach rechts versetzt, nach vorne gewandt, den Kopf im Viertelprofil nach rechts, Blick geradeaus, mit braunem, kurzen Haar, das seitlich nach vorne gekämmt ist, grau-blauen Augen, Schnauzer, weißem Vatermörder, schwarzem, vorne geknotetem Halstuch, brauner Weste und grau-braun-grünem Jackett, das die Farbe des Hintergrundes wieder aufnimmt und dadurch mit diesem verschränkt ist, während der Kopf stärker herausgearbeitet und dadurch betont ist. Hintergrund mit Grün-, Blau-, Grau-, Violett- und Brauntönen, hinter dem Kopf des Dargestellten heller, zu den Seiten hin dunkler. Künstlersignatur links unten in Majuskeln. Farbauftrag lasierend, Leinwand scheint stellenweise durch. Jackett ist skizzenhaft gegeben. Links im Hintergrund ein senkrechter violett-blau-brauner Streifen, der an eine Stoffbahn oder einen Vorhang erinnert und das Porträt etwas einzurahmen scheint.
Bemerkung: Das Porträt gehört zu einer Gruppe von zwölf Gemälden, die das Reichspostministerium München dem Deutschen Museum gestiftet hat und auf denen "Pioniere der Fernmeldetechnik" dargestellt sind. Es gehörte zur Gruppe "Telegraphie und Telephonie" und war von Mai 1932 bis zum Zweiten Weltkrieg mit den anderen Porträts im Ehrenraum der Fernmeldetechnik ausgestellt. Zwischen den sechs Porträts hing ein Gemälde von Hubert Ritzenhofen, mit der Darstellung der Verlegung des unterirdischen Reichstelegrafenkabels Berlin-Magdeburg-Hannover-Köln im Jahr 1878. Hinter Glas gerahmt, mit beigefarben lackiertem Holzrahmen, Farbe teilweise abgeschabt, Rahmemaß: 81,5 x 64 cm.
Personeninformation: Konstruierte 1837 den ersten elektrischen Schreibtelegrafen, baute 1849 in Österreich, 1851 in der Schweiz Telegrafennetze auf. Dt. Maler und Graphiker, hauptsächlich Porträtzeichner; außerdem Schriftsteller
Leinwand; Ölmalerei
700 x 520 mm (Höhe x Breite) (Bildformat)
700 x 520 mm (Höhe x Breite) (Blattformat)
Herstellung
Herstellung
ca. 1932
Sammeltätigkeit
Reichspostministerium, München.; Porträtsammlung des Deutschen Museums, München: angelegt seit 1903, Mischbestand aus Fotografien, Druckgrafiken, Fotografien und Gemälden, Fokus auf Naturwissenschaft und Technik.
Astronom (Beruf)
Physiker (Beruf)
Techniker (Beruf)
Optiker (Beruf)
Optik
Physik
Astronomie/Astrophysik
Nachrichtentechnik
Fotografie
Rappoltsweiler (Geburtsort)
München (Sterbeort)
Publikation: Steinheil, Karl A.: Elemente der Helligkeits-Messungen am Sternenhimmel. - [1837]
Publikation: Steinheil, Karl A.: Ueber Telegraphie, insbesondere durch galvanische Kräften. - 1838
Publikation: Steinheil, Karl A.: Elemente der Helligkeits-Messungen am Sternenhimmel.. - 1836
Publikation: Steinheil, Karl A.: Gehaltsprobe für Biere, durch welche der Vollzug der in Bayern gültig*. - 1847
Publikation: Deutsches Wesen. - 1917
Porträt (Sachbegriff)
Deutsches Museum, München, Archiv
1932-65373
PT 10301 (Bestand-Signatur)
*43982 (Bildstellen-Nummer)
CD 51878 Saal (Bildstellen-Nummer)
Datenbereitstellung aus dem Projekt "DigiPortA - Digitalisierung und Erschließung von Porträtbeständen in Archiven der Leibniz-Gemeinschaft"
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Archives des Deutschen Museums München
30.12.20262026, 8:00 AM CET