Gut Eyhausen (Bestand)
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NLA OL, Dep 101
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Nichtstaatliches Archivgut >> 3.3 Privates Archivgut >> 3.3.1 Adels- / Guts- / Hofarchive
1412-1934
Enthält: Archiv des Gutes Eyhausen: Urkunden 1412-1724 (46); Generalia (Besitzrechte, Grenzsachen usw.) 1550-1934 (46); Verhältnis zum Landesherrn bzw. Staat 1617-1915 (17); Innere Verwaltung des Gutes (Rechnungen, Verpachtungen usw.) 1655-1916 (125); Gutshaus Eyhausen 1600-1900 (17); Familienarchiv von Pottendorf 1604-1940 (8); Familienarchiv Vogt-Pott-Pestel 1700-1743 (9); Familienarchiv von Varendorff (Jakob Friedrich von Varendorff, Georg Friedrich von Varendorff, Ernst Friedrich von Varendorff) 1660-1901 (79); Familienarchiv Bothe 1629-1914 (25); Akten unbekannter Herkunft 1600-1900 (2); Gutsarchiv Horn 1741-1850 (15).
Beschreibung: Dep 101 Gut Eyhausen
Zeit: 1412-1934
Geschichte des Bestandsbildners: Das seit dem Mittelalter nachweisbare adlige Gut Eyhausen, südlich des Zwischenahner Meeres in Rostrup belegen, gehörte seit 1631 der Familie von Westerholt, seit 1679 der Familie Pott bzw. von Pottendorf und im 18. Jahrhundert den Familien Vogt und von Varendorff. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es von der seit dem 16. Jahrhundert im Raum Vechta-Cloppenburg nachgewiesenen Familie Bothe erworben, in deren Besitz sich das Gut auch heute noch befindet.
Bestandsgeschichte: Der Hauptteil des zunächst völlig ungeordneten Gutsarchivs gelangte zwischen 1928 und 1939 als Depositum ins Staatsarchiv (Best. 272-8). Bei der Verzeichnung wurden die Unterlagen zum einem in die Gutsarchive Eyhausen und Horn im engeren Sinne und in die Familienarchive der verschiedenen Besitzer (von Pottendorf, Vogt-Pott-Pestel, von Varendorff und Bothe) getrennt. Das Gut Horn bei Gristede (siehe Dep105 GRI) war zeitweise im Besitz der Familie von Varendorff. Für die allgemeine Geschichte Oldenburgs von Bedeutung sind Unterlagen zu Jakob Friedrich von Varendorff (1706-1780), seit 1737 Rat, ab 1766 Direktor der königlich dänischen, dann herzoglich oldenburgischen Regierungskanzlei. Einzelne Akten des Amtmanns Caspar Bothe betreffen die Verwaltung des Amtes Westerstede. Großen Raum nehmen auch Akten zu Erbauseinandersetzungen ein. 1990 erwarb das Staatsarchiv einen weiteren Teil des Gutsarchivs als Eigentum (Best. 272-8 a, 0,4 m). Um die Einheit des Gutsarchivs Eyhausen zu wahren, wurde Best. 272-8 a in das Findbuch für das Depositum mit aufgenommen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Dep 101 Gut Eyhausen
Zeit: 1412-1934
Geschichte des Bestandsbildners: Das seit dem Mittelalter nachweisbare adlige Gut Eyhausen, südlich des Zwischenahner Meeres in Rostrup belegen, gehörte seit 1631 der Familie von Westerholt, seit 1679 der Familie Pott bzw. von Pottendorf und im 18. Jahrhundert den Familien Vogt und von Varendorff. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es von der seit dem 16. Jahrhundert im Raum Vechta-Cloppenburg nachgewiesenen Familie Bothe erworben, in deren Besitz sich das Gut auch heute noch befindet.
Bestandsgeschichte: Der Hauptteil des zunächst völlig ungeordneten Gutsarchivs gelangte zwischen 1928 und 1939 als Depositum ins Staatsarchiv (Best. 272-8). Bei der Verzeichnung wurden die Unterlagen zum einem in die Gutsarchive Eyhausen und Horn im engeren Sinne und in die Familienarchive der verschiedenen Besitzer (von Pottendorf, Vogt-Pott-Pestel, von Varendorff und Bothe) getrennt. Das Gut Horn bei Gristede (siehe Dep105 GRI) war zeitweise im Besitz der Familie von Varendorff. Für die allgemeine Geschichte Oldenburgs von Bedeutung sind Unterlagen zu Jakob Friedrich von Varendorff (1706-1780), seit 1737 Rat, ab 1766 Direktor der königlich dänischen, dann herzoglich oldenburgischen Regierungskanzlei. Einzelne Akten des Amtmanns Caspar Bothe betreffen die Verwaltung des Amtes Westerstede. Großen Raum nehmen auch Akten zu Erbauseinandersetzungen ein. 1990 erwarb das Staatsarchiv einen weiteren Teil des Gutsarchivs als Eigentum (Best. 272-8 a, 0,4 m). Um die Einheit des Gutsarchivs Eyhausen zu wahren, wurde Best. 272-8 a in das Findbuch für das Depositum mit aufgenommen.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
5,3; 389 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Gerold Heinje, Anthon Günther von Pottendorf. Das Geheimnis um den Raubritter auf Gut Eyhausen. Eine Biographie, Norderstedt 2001 (mit Stammtafeln der Besitzer von Gut Eyhausen) (Dienstbibliothek: G 3/9); Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg, hg. von Hans Friedl (u.a.), Oldenburg 1992, S. 91.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 10:42 AM CEST