Bernhard Sayler von Leonberg, gef. daselbst wegen mutwilligen Reden und Bruchs einer früheren U., jedoch auf Fürbitten freigelassen, verspricht, sich wieder zu stellen und eventuelle Strafen abzubüßen, und schwört U. Er setzt ferner 3 Bürgen, die für den Fall, dass er die U. bricht oder dem Herzog Geld schuldig wird, mit 100 fl für ihn haften. Sayler hatte u.a. auf die vom Herzog der Landschaft auferlegte Rottweilische Reissteuer öffentlich geschimpft und gesagt, die Leonberger sollten diese, so wie die Uracher getan hätten, nicht zahlen. Er hatte den Leonberger Vogt öffentlich geschmäht und damit eine frühere U. gebrochen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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