An Bürgermeister und Rat zu Reutlingen
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A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. A 2 e (Urfehden u.a.) Nr. 7412
A 2 e (Urfehden u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 19, 21-22, 26) >> Bd. 21 Urgichten
(15)26 Februar 20
Regest: Die Unterzeichneten bestätigen den Empfang des Schreibens, worin Bürgermeister und Rat sich beschweren (= sich weigern), den Rubin, den sie im Gefängnis haben, auszuliefern. Nachdem der Rat von Schwäbisch Hall und andere Reichsstädte in gleichen Fällen den Unterzeichneten etliche Gefangene haben folgen lassen (= ausgeliefert haben), hätten sie sich dessen auch von Reutlingen versehen, zumal sie sich in gleichen Fällen zu entsprechendem Gegendienst bereit erklärt hatten. Sie bitten nun aber, ihren Gesandten im Auftrag ihres Herrn, der Durchlaucht von Österreich, bei der peinlichen Frage (= Folterung), die sie (die Reutlinger) ohne Zweifel gegen den Rubin vornehmen werden, dabei sein zu lassen und zu gestatten, dass derselbe an Rubin besondere Fragen richtet, und gemäss der Reichsordnung in dem Landfrieden gegen Rubin streng zu handeln, damit er seine verdiente Straf empfängt und andere Ursach nehmen, sich vor dergleichen bösen Handlungen zu hüten.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Stuttgart
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Der Durchlaucht von Österreich Statthalter und Regenten des Fürstentums Wirtemperg
Winckelhofer Minsinger
Siegel (Erhaltung): auf der Rückseite Papiersiegel
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Der Durchlaucht von Österreich Statthalter und Regenten des Fürstentums Wirtemperg
Winckelhofer Minsinger
Siegel (Erhaltung): auf der Rückseite Papiersiegel
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ