Schul- und Bildungswesen: Archivschule Marburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
502
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Akten ab 1867 >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bildung und Kultur >> Schul- und Bildungswesen
1947-1990
Bestandsgeschichte: Der Bestand 502 Archivschule Marburg umfasst das dauerhaft archivwürdige Verwaltungsschriftgut der Archivschule aus der Zeit zwischen 1947 und 1989/90. Es entstammt der ab 1958 auf Schalthefter und Stehordner umgerüsteten gemeinsamen Registratur von Staatsarchiv und Archivschule. Innerhalb des Aktenplanes belegte die Archivschule die Gruppen R-X. Zur Unterscheidung von den Akten aus der Verwaltung des Staatsarchivs wurde für die Ordner und Schalthefter die Farbe Grau gewählt. Ältere (teilweise fadengeheftete) Unterlagen wurden den neuen Akten beigefügt, sofern sie nicht in der Registratur des Staatsarchivs verblieben sind (siehe Best. 156 e). Nach der räumlichen Trennung von Staatsarchiv und Archivschule im Jahr 1991 kam es auch zu einer physischen Trennung der Registratur und der Einführung eines neuen Aktenplanes.
Die auf Grundlage einer Vorbewertung seitens der Archivschule für dauerhaft archivwürdig eingestuften Unterlagen wurden im Sommer 2006 ins Staatsarchiv übernommen und unter Mithilfe von Auszubildenden des gehobenen Archivdienstes erschlossen. Die Klassifikation erfolgte im Wesentlichen in Anlehnung an den Aktenplan.
Weitere Zugänge: Acc. 2010/17, Acc. 2010/53, Acc. 2014/81, Acc.2016/80
Geschichte des Bestandsbildners: Die Archivschule Marburg wurde im Jahr 1949 als zentrale Ausbildungseinrichtung des Archivwesens in der Trägerschaft des Landes Hessen gegründet. Bis Ende 1993 wurde sie vom Direktor des Staatsarchivs Marburg geleitet. Mit der Ernennung einer ständigen Vertretung des Direktors in der Leitung der Archivschule im Jahr 1988 setzte eine Trennung beider Institutionen ein. Zum 1.1.1994 wurde die Archivschule schließlich als selbständige Behörde eingerichtet. Der Umzug in eigene Räume in der Bismarckstraße fand bereits 1991 statt.
Leiter der Archivschule:
Dehio, Ludwig 1949-1954
Papritz, Johannes 1954-1963
Dülfer, Kurt 1963-1973
Philippi, Hans 1973-1981
Eckhardt, Wilhelm A. 1982-1994
Menne-Haritz, Angelika 1994-2001
Bischoff, Frank M. 2003-2010
Becker, Irmgard Christa ab 2010
Findmittel: Ablieferungsliste in Dienstakte zu Acc. 2014/81
Findmittel: 0,08 MM unverzeichnet
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 31.8.2016
Die auf Grundlage einer Vorbewertung seitens der Archivschule für dauerhaft archivwürdig eingestuften Unterlagen wurden im Sommer 2006 ins Staatsarchiv übernommen und unter Mithilfe von Auszubildenden des gehobenen Archivdienstes erschlossen. Die Klassifikation erfolgte im Wesentlichen in Anlehnung an den Aktenplan.
Weitere Zugänge: Acc. 2010/17, Acc. 2010/53, Acc. 2014/81, Acc.2016/80
Geschichte des Bestandsbildners: Die Archivschule Marburg wurde im Jahr 1949 als zentrale Ausbildungseinrichtung des Archivwesens in der Trägerschaft des Landes Hessen gegründet. Bis Ende 1993 wurde sie vom Direktor des Staatsarchivs Marburg geleitet. Mit der Ernennung einer ständigen Vertretung des Direktors in der Leitung der Archivschule im Jahr 1988 setzte eine Trennung beider Institutionen ein. Zum 1.1.1994 wurde die Archivschule schließlich als selbständige Behörde eingerichtet. Der Umzug in eigene Räume in der Bismarckstraße fand bereits 1991 statt.
Leiter der Archivschule:
Dehio, Ludwig 1949-1954
Papritz, Johannes 1954-1963
Dülfer, Kurt 1963-1973
Philippi, Hans 1973-1981
Eckhardt, Wilhelm A. 1982-1994
Menne-Haritz, Angelika 1994-2001
Bischoff, Frank M. 2003-2010
Becker, Irmgard Christa ab 2010
Findmittel: Ablieferungsliste in Dienstakte zu Acc. 2014/81
Findmittel: 0,08 MM unverzeichnet
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Referent: Herr Brendel
Zusatzinformationen: Letzte Aktualisierung: 31.8.2016
11,41 MM
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Bestand 156 e Staatsarchiv Marburg
Literatur: www.archivschule.de
Literatur: Angelika Menne-Haritz: Überlieferung gestalten. Der Archivschule Marburg zum 40. Jahrestag ihrer Gründung, Marburg 1989 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 15)
Literatur: Rainer Polley: Erwin Stein und die Archivschule Marburg, in: Erwin Stein (1903-1992). Politisches Wirken und Ideale eines hessischen Nachkriegspolitikers, hrsg. von Andreas Hedwig und Gerhard Menk, Marburg 2004
Literatur: Wilhelm Alfred Eckhardt (Hrsg.): Wissenschaftliche Archivarsausbildung in Europa, Marburg 1989 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 14)
Literatur: Archivausbildung im Wandel. Zum 25jährigen Bestehen der Archivschule Marburg - Institut für Archivwissenschaft. Kurt Dülfer zum 65. Geburtstag gewidmet, Düsseldorf/Marburg 1973 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 11)
Literatur: www.archivschule.de
Literatur: Angelika Menne-Haritz: Überlieferung gestalten. Der Archivschule Marburg zum 40. Jahrestag ihrer Gründung, Marburg 1989 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 15)
Literatur: Rainer Polley: Erwin Stein und die Archivschule Marburg, in: Erwin Stein (1903-1992). Politisches Wirken und Ideale eines hessischen Nachkriegspolitikers, hrsg. von Andreas Hedwig und Gerhard Menk, Marburg 2004
Literatur: Wilhelm Alfred Eckhardt (Hrsg.): Wissenschaftliche Archivarsausbildung in Europa, Marburg 1989 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 14)
Literatur: Archivausbildung im Wandel. Zum 25jährigen Bestehen der Archivschule Marburg - Institut für Archivwissenschaft. Kurt Dülfer zum 65. Geburtstag gewidmet, Düsseldorf/Marburg 1973 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg Nr. 11)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ