Deutschordensarchiv Mergentheim betr. Braunschweig-Lüneburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Cal. Br. 35
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Fürstentum Calenberg >> 1.1.2 Akten >> 1.1.2.4 Innere Angelegenheiten >> 1.1.2.4.1 Allgemeines
1532-1757
Bestandsgeschichte: Der kleine Aktenbestand Cal. Br. 35 ist nicht in Niedersachsen erwachsen, sondern ein fremder Archivkörper, der aus dem Archiv des Deutschen Ordens in Mergentheim ausgeschieden und nach dem Betreff ins Staatsarchiv nach Hannover verbracht worden ist (zweifellos erst nach 1900, da er in Max Bär, Übersicht über die Bestände des Königlichen Staatsarchivs zu Hannover, Leipzig 1900 nicht erwähnt wird). Vermutlich ist der Bestand über das Staatsarchiv Koblenz nach Hannover gelangt. Näherers lässt sich zur Zeit infolge der Vernichtung der einschlägigen Dienstakten und Verzeichnisse nicht feststellen. Auch bleiben die Einteilungsgrundsätze unklar; insbesondere die Scheidung in die Abteilungen A (Klassifikation 02 bis 06) und B (Klassifikation 07 bis 09), die provenienzmäßig beide aus der ehemaligen Kanzlei der Hochmeister hervorgegangen sind.
Die Neuverzeichnung durch den Angestellten Heinrich Lathwesen im Mai 1949 bezweckte lediglich die Wiederherstellung des am 9. Oktober 1943 vernichteten Findbuchs an Hand der Aktentitel.
Hannover, im Juli 1949
gez. Dr. Georg Schnath
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Februar
Bestandsgeschichte: 2007
Die Neuverzeichnung durch den Angestellten Heinrich Lathwesen im Mai 1949 bezweckte lediglich die Wiederherstellung des am 9. Oktober 1943 vernichteten Findbuchs an Hand der Aktentitel.
Hannover, im Juli 1949
gez. Dr. Georg Schnath
Im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes ist das maschinenschriftliche Findbuch in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Februar
Bestandsgeschichte: 2007
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ