Bund der Vertriebenen, Kreisverband Stade (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA ST, Rep. 304/10
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.5 Vereine, Verbände, Parteien, Clubs, Bruderschaften
1959-2001
Bestandsgeschichte: Auf Vermittlung des Stadtarchivs Stade musste wegen einer drängenden Wohnungsräumung durch die städtische Gebäudewirtschaft in der Schiefen Str. 2 in Stade die dort noch vorhandene Unterlagen zur Tätigkeit des Kreisverbandes Stade des Bundes der Vertriebenen gesichtet werden. Das zuletzt verbliebene Vorstandsmitglied, Frau Ingrid Kuhn, hat ihre Tätigkeit aus Altersgründen aufgeben müssen.
Die in zwei Räumen verteilten Unterlagen im Umfang von ca. 4,70 lfdm. waren zum größten Teil nach einem Aktenverzeichnis gelistet. Folgende Unterlagen im Umfang von ca. 1,30 lfdm wurden übernommen:
Rundschreiben des Kreisverbandes
Landsmannschaften in Stade und Buxtehude
Mitgliederverzeichnis der Ortsverbände
Öffentlichtkeitsarbeit
Aussiedlerverzeichnisse
Aussiedlerbetreuung
Protokolle
Jahreshauptversammlungen
Tag der Heimat
sowie ein außerhalb des Verzeichnisses stehenden Verwaltungsrechtsstreit einer Vertriebenen aus Buxtehude.
Sie wurden vom U. geordnet, mit einer Gliederung versehen und erschlossen. Ein Vorwort steht noch aus. Der Bestand dokumentiert nebem dem organisatorischen Aufbau auf Kreis- und Ortsebene die Arbeit des Verbandes für seine Mitglieder in Fragen des Lastenausgleichs, der Einbürgerung, der Beratung in allgemeinen Rechtsfragen oder der Wohnungs- bzw. Mieterbetreuung. Die angegliederten Landsmannschaften kümmerten sich eher um soziale und kulturelle Belange. Die Überlieferung setzt im Wesentlichen erst Mitte der 60er Jahre ein. Die jüngere Überlieferung, auch zur Landsmannschaft Ostpreußen, liegt noch bei der Familie des letzten, mittlerweile verstorbenen Vorsitzenden, Herrn Weyer, aus Buxtehude.
Stade, im Januar 2016
Dr. Thomas Bardelle
Die in zwei Räumen verteilten Unterlagen im Umfang von ca. 4,70 lfdm. waren zum größten Teil nach einem Aktenverzeichnis gelistet. Folgende Unterlagen im Umfang von ca. 1,30 lfdm wurden übernommen:
Rundschreiben des Kreisverbandes
Landsmannschaften in Stade und Buxtehude
Mitgliederverzeichnis der Ortsverbände
Öffentlichtkeitsarbeit
Aussiedlerverzeichnisse
Aussiedlerbetreuung
Protokolle
Jahreshauptversammlungen
Tag der Heimat
sowie ein außerhalb des Verzeichnisses stehenden Verwaltungsrechtsstreit einer Vertriebenen aus Buxtehude.
Sie wurden vom U. geordnet, mit einer Gliederung versehen und erschlossen. Ein Vorwort steht noch aus. Der Bestand dokumentiert nebem dem organisatorischen Aufbau auf Kreis- und Ortsebene die Arbeit des Verbandes für seine Mitglieder in Fragen des Lastenausgleichs, der Einbürgerung, der Beratung in allgemeinen Rechtsfragen oder der Wohnungs- bzw. Mieterbetreuung. Die angegliederten Landsmannschaften kümmerten sich eher um soziale und kulturelle Belange. Die Überlieferung setzt im Wesentlichen erst Mitte der 60er Jahre ein. Die jüngere Überlieferung, auch zur Landsmannschaft Ostpreußen, liegt noch bei der Familie des letzten, mittlerweile verstorbenen Vorsitzenden, Herrn Weyer, aus Buxtehude.
Stade, im Januar 2016
Dr. Thomas Bardelle
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ