Kläger: Marcus Moller, Bürger zu Hamburg, für sich und andere Erben des Marcus Moller (d.Ä), Beklagter: Marcus Drilke (Trilleke) zu Rendsburg, Elsebe Harder, Witwe des Marcus Harder zu Kiel, und Anne Röp(er)storff, Witwe des Michael Röpstorff zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Gerhardt Ebersheim, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Dr. Christoph Stauber, Dr. Sigismund Haffner, Streitgegenstand: Streit um eine Schuldforderung des Marcus Drilke und Konsorten an den Nachlass des überschuldet verstorbenen Kieler Ratsherrn Hans Schröder und seine Immobilien zu Kiel
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Kläger: Marcus Moller, Bürger zu Hamburg, für sich und andere Erben des Marcus Moller (d.Ä), Beklagter: Marcus Drilke (Trilleke) zu Rendsburg, Elsebe Harder, Witwe des Marcus Harder zu Kiel, und Anne Röp(er)storff, Witwe des Michael Röpstorff zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Gerhardt Ebersheim, Lizentiat der Rechte Johann Peter Mörder, Dr. Christoph Stauber, Dr. Sigismund Haffner, Streitgegenstand: Streit um eine Schuldforderung des Marcus Drilke und Konsorten an den Nachlass des überschuldet verstorbenen Kieler Ratsherrn Hans Schröder und seine Immobilien zu Kiel
LASH, Abt. 390 Nr. 284
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1617-1620
Enthält: Hofgericht zu Kiel 1617, Landgericht 1617, RKG 1618-1620; Obligation des Hans Schröder für Joachim Wittorf unter Bürgschaft des des Marcus Hader und Franz Toke, Bürger zu Kiel, und 1609 für Beke von Buchwaldt zu Hadersleben unter Bürgschaft des Michael Röpstorff (Beilagen); Vergleich zwischen den Parteien und Zurücknahme der Klage am RKG
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:54 MEZ