Die Ratsherren von Brilon überweisen als Sühne für die Ermordung des Gothfridus de Hukerde und des Franco Kloster Bredelar jährlich auf Martini 1 Mark für ein Seelgedächtnis am Tag der Apostel Philippus und Jakobus. Da die Aussteller kein Siegel zur Hand haben, bitten sie den Soester Thesaurar, zugleich Pfarrer in Brilon, und den Briloner Pfarrer Lambertus um Besiegelung, wollen aber so schnell wie möglich die Besiegelung nachholen.
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Die Ratsherren von Brilon überweisen als Sühne für die Ermordung des Gothfridus de Hukerde und des Franco Kloster Bredelar jährlich auf Martini 1 Mark für ein Seelgedächtnis am Tag der Apostel Philippus und Jakobus. Da die Aussteller kein Siegel zur Hand haben, bitten sie den Soester Thesaurar, zugleich Pfarrer in Brilon, und den Briloner Pfarrer Lambertus um Besiegelung, wollen aber so schnell wie möglich die Besiegelung nachholen.
A 103u, 102
A 103u Kloster Bredelar - Urkunden
Kloster Bredelar - Urkunden >> 3. 1251 bis 1300
1269 Mai 26
Vermerke: Ausfertigung, Pergament, 21 zu 16 cm. Siegel des Thesaurars Gottfried von Soest an Pergamentpressel anhängend, beschädigt, Umschrift: S' GODE [...].[...]AVR'. S[...]AC'; von zwei weiteren Siegeln nur noch Pressel vorhanden. Nach dem Repertorium von 1831 und den Urkundenbüchern Band 4 und 7 war noch ein Abdruck des Briloner Siegels vorhanden. Abschrift in Bredelar Akten 1 fol. 64-64v.
Druck: Westf. Urkundenbuch 7 Nr. 1318. Regest: Westf. Urkundenbuch 4 Nr. 1167
Druck: Westf. Urkundenbuch 7 Nr. 1318. Regest: Westf. Urkundenbuch 4 Nr. 1167
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.1. Kölnisches Westfalen (A) (Tektonik)
- 1.1.1. Herzogtum Westfalen (Tektonik)
- 1.1.1.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Bredelar (Tektonik)
- Kloster Bredelar / Urkunden (Bestand)
- 3. 1251 bis 1300 (Gliederung)