Obligation des Fürstbischofs Franz von Waldeck, des Domkapitels Münster, der Stadt Münster (vertreten durch Johann von Graes und Wilbrand Plonieß) und Ritterschaft des Stifts Münster (vertreten durch Arnd von Raesfeld und Bernd von Westerholt), in der sie bezeugen, dass Alef von Raesfeld zu Ostendorf mit etlichen anderen der münsterischen Ritterschaft laut einer Verschreibung von 1535 (des maendages in den hilligen Paessche) vom Domkapitel und von der Ritterschaft des Stifts Osnabrück zugunsten des Stifts Münster 6.000 Goldgulden aufgenommen haben und man gegenüber dem genannten von Raesfeld und dessen Erben Schadloshaltung verspreche. Als Unterpfand werden die Einnahmen aus den Erben und Gütern des Stifts Münster genannt. Siegelankündigung der Aussteller. ame donredage na deme hilligen Pinxtdage
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Obligation des Fürstbischofs Franz von Waldeck, des Domkapitels Münster, der Stadt Münster (vertreten durch Johann von Graes und Wilbrand Plonieß) und Ritterschaft des Stifts Münster (vertreten durch Arnd von Raesfeld und Bernd von Westerholt), in der sie bezeugen, dass Alef von Raesfeld zu Ostendorf mit etlichen anderen der münsterischen Ritterschaft laut einer Verschreibung von 1535 (des maendages in den hilligen Paessche) vom Domkapitel und von der Ritterschaft des Stifts Osnabrück zugunsten des Stifts Münster 6.000 Goldgulden aufgenommen haben und man gegenüber dem genannten von Raesfeld und dessen Erben Schadloshaltung verspreche. Als Unterpfand werden die Einnahmen aus den Erben und Gütern des Stifts Münster genannt. Siegelankündigung der Aussteller. ame donredage na deme hilligen Pinxtdage
B 063, 77
B 063 Fürstbistum Münster, Landesschulden
Fürstbistum Münster, Landesschulden
1535 Mai 20
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Siegelführer: Arnd von Raesfeld, Bernd von Westerholt, Domkapitel Münster, Franz von Waldeck, Johann von Graes, Wilbrand Plonieß
Arnd von Raesfeld
Bernd von Westerholt
Domkapitel Münster
Franz von Waldeck
Johann von Graes
Wilbrand Plonieß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:38 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Münster, Landesschulden / Urkunden (Bestand)