Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Verzeichnis (doppelt) der an die öffentliche Bibliothek abgegebenen Bücher und Handschriften
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Abgabeverzeichnis und Legitimation, in doppelter Ausführung:
a) Herzog Karl Eugen befiehlt dem Aufseher über das Naturalienkabinett, Professor Johann Friedrich Vischer, am 24. Mai 1776 die Abgabe einiger noch dort befindlicher exotischer Manuskripte an die öffentliche Bibliothek und erteilt ihm zugleich die Legitimation dafür.
b) Verzeichnis (in doppelter Ausführung) von 55 Objekten, überwiegend Büchern und z. T. exotische Handschriften, die gemäß dem herzoglichen Dekret a) vom Naturalienkabinett an die öffentliche Bibliothek abgegeben wurden, mit Bestätigung des Bibliothekars, Professor Georg Friedrich Vischer.
Übereinstimmungen mit früheren Inventaren:
- Nr. 1-26 (u.a. Gebetbücher der Herzogin Magdalena Sibylla von Württemberg, exotische Manuskripte und Bücher) tragen die Parallelnummern 51-76; diese Stücke entsprechen den unter letzteren Nummern in den Verzeichnissen zu Kasten YZ "Exotica" von 1770/71 und 1776 (A 20 a Bü 85 und Bü 96) verzeichneten Posten, die laut dortigem Vermerk in die Hofbibliothek übertragen wurden;
- Nr. 27 ("ein kleines Klavier in Form eines Folianten") entspricht der in den Verzeichnissen der frei aufgestellten Stücke von 1770/71 und 1776 (A 20 a Bü 86 und Bü 97) verzeichneten Nr. 11;
- Nr. 28, 29, 31, 32-52 und 54 (u.a. weitere Gebetbücher der Herzogin Magdalena Sibylla, eine Transkription eines Briefs, den die Jungfrau Maria an die Stadt Messina geschrieben haben soll) entsprechen Stücken aus dem Verzeichnis des in Kasten T V bzw. in Tisch B aufbewahrten Ausschusses, die mit dem Vermerk "Auf der Bibliothec" versehen sind (vgl. das Ausschussverzeichnis von 1776: A 20 a Bü 99).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.