Häfner
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 4189
StAWt-G Rep. 102 Aktennachträge Karton 369/ 102a LS IV/15, LS V/19, LS V/16, LS V/22, LS VII/2, LS V/11, LS V/13, LS IV/
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
Akten, Nachträge >> Akten >> Grafschaft Wertheim >> Wirtschaftsführung >> Gewerbe und Zünfte
Enthält u.a.: Gerichtstag in Hassfurt (1515); Aufnahme Hans Schorck (1573); Besuch auswärtiger Märkte (1592, 1615); Streitigkeiten der Häfnermeister mit Margarethe, Frau von Georg Götz (1601); Aufnahme Georg Wittstadt (1585); Aufnahme Stefan Stefan aus Königshofen im Grabfeld (1586); Aufnahme Georg Stoll (1587); Beschwerde der Häfner über den Markt in Lohr (1603); Aufnahme Konrad Schiller aus Ebern (1598/1604); Aufnahme Hans Wolf aus Dörlesberg (1604); Injurien zwischen Georg Götz, Häfner in Bestenheid, und seinem ehemaligen Gesellen Hans Klipper (1605); Aufnahme von Michael Hafner in Wertheim (1608); Aufnahme Jacob Schork (1611); Klage der vier Meister gegen Fritz vom Hof wegen Beschäftigung von zwei Knechten (1608); Zutritt eines fremden Häfners in Marktheidenfeld (1595); Beschwerden über Märkte in Kurmainz (1612); Aufnahmen/ Anerkennung von Meisterstücken (Leonhard Ott (1618, Anerkennung der Öfen in der neuen Kanzlei als Meisterstück), Georg Götz aus Bestenheid (1608), ; Errichtung von Brennöfen nur noch vor dem Eicheltor (1644)
4 cm
Archivale
Nach der Zunftordnung sind vier Hafner-Werkstätten erlaubt, 1611 gibt es sieben, dabei je eine in Kreuzwertheim und Bestenheid.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ