Urkunden des Klosters Walsrode (Bestand)
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NLA HA, Celle Or. 100 Walsrode
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.4 Fürstentum Lüneburg >> 1.4.1 Urkunden >> 1.4.1.3 Innere Angelegenheiten >> 1.4.1.3.2 Klöster und Stifte
1323-1564
Bestandsgeschichte: I. Zur Geschichte des Klosters
Das Benediktinerinnenkloster Walsrode wurde vor 986 durch Graf Wale und seine Gemahlin Odelint gegründet und besteht seit der Reformation als evangelisches Damenstift weiter. Ein großer Teil der mittelalterlichen Klosterurkunden ist bereits 1482 bei einem Brand verloren gegangen. Die restlichen Urkunden des Klosterarchivs wurden 1909 im Hauptstaatsarchiv in Hannover deponiert und sind im Bestand Dep. 34, der auch einige 1918 abgegebene Akten des Klosters enthielt, 1943 verbrannt, ebenso wie drei unter der Signatur Cop. IX 260 aufgestellte Kopiare. Dass unter diesen Umständen die Quellen zur Geschichte des Klosters im Mittelalter überhaupt noch greifbar sind, ist Wilhelm von Hodenberg zu verdanken, der 1859 das Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung: Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode herausgab und darin sowohl die Kopiare wie die im Kloster und im Hauptstaatsarchiv in Hannover vorhandenen Originale auswertete.
II. Literaturhinweise
Hodenberg, Wilhelm von, Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Celle 1859, Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung (nachgewiesen als UB Walsrode, Nr. ).
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sb 6, 15)
Stuhlmacher, Hans, Geschichte der Stadt Walsrode, Osterode/Harz 1964.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 5)
Skowranek, Johannes, Kloster Walsrode, Walsrode 1979.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: SD 002840)
Oldermann, Renate, Kloster Walsrode - vom Kanonissenstift zum evangelischen Damenkloster, Bremen 2004.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 9)
III. Bestandsgeschichte
Die im vorliegenden Bestand vereinigten sechs Urkunden sind nach Pertinenz von Archivarshand aus anderen Beständen, vor allem wohl aus Celle Or. 9, zusammengetragen worden. Sie sind sämtlich bei Hodenberg bereits gedruckt oder regestiert. Einige weitere
Bestandsgeschichte: das Kloster betreffenden Stücke enthält der Bestand Celle Or. 31 (Stadt Walsrode). Akten der Celler Kanzlei über das Kloster aus nachreformatorischer Zeit finden sich in den Beständen Celle Br. 49 und Hann. 113. Das Aktenarchiv des Klosters, das im wesentlichen Akten des 18. bis 20. Jahrhunderts, vereinzelt aber auch des 16. und 17. Jahrhunerts umfasst, befindet sich in Walsrode (vgl. FA 214).
Hannover, 1. November 1982
gez. Dr. Dieter
Bestandsgeschichte: Brosius
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Das Benediktinerinnenkloster Walsrode wurde vor 986 durch Graf Wale und seine Gemahlin Odelint gegründet und besteht seit der Reformation als evangelisches Damenstift weiter. Ein großer Teil der mittelalterlichen Klosterurkunden ist bereits 1482 bei einem Brand verloren gegangen. Die restlichen Urkunden des Klosterarchivs wurden 1909 im Hauptstaatsarchiv in Hannover deponiert und sind im Bestand Dep. 34, der auch einige 1918 abgegebene Akten des Klosters enthielt, 1943 verbrannt, ebenso wie drei unter der Signatur Cop. IX 260 aufgestellte Kopiare. Dass unter diesen Umständen die Quellen zur Geschichte des Klosters im Mittelalter überhaupt noch greifbar sind, ist Wilhelm von Hodenberg zu verdanken, der 1859 das Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung: Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode herausgab und darin sowohl die Kopiare wie die im Kloster und im Hauptstaatsarchiv in Hannover vorhandenen Originale auswertete.
II. Literaturhinweise
Hodenberg, Wilhelm von, Archiv des Klosters St. Johannis zu Walsrode, Celle 1859, Lüneburger Urkundenbuch, 15. Abteilung (nachgewiesen als UB Walsrode, Nr. ).
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: Sb 6, 15)
Stuhlmacher, Hans, Geschichte der Stadt Walsrode, Osterode/Harz 1964.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 5)
Skowranek, Johannes, Kloster Walsrode, Walsrode 1979.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: SD 002840)
Oldermann, Renate, Kloster Walsrode - vom Kanonissenstift zum evangelischen Damenkloster, Bremen 2004.
(Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Walsrode 9)
III. Bestandsgeschichte
Die im vorliegenden Bestand vereinigten sechs Urkunden sind nach Pertinenz von Archivarshand aus anderen Beständen, vor allem wohl aus Celle Or. 9, zusammengetragen worden. Sie sind sämtlich bei Hodenberg bereits gedruckt oder regestiert. Einige weitere
Bestandsgeschichte: das Kloster betreffenden Stücke enthält der Bestand Celle Or. 31 (Stadt Walsrode). Akten der Celler Kanzlei über das Kloster aus nachreformatorischer Zeit finden sich in den Beständen Celle Br. 49 und Hann. 113. Das Aktenarchiv des Klosters, das im wesentlichen Akten des 18. bis 20. Jahrhunderts, vereinzelt aber auch des 16. und 17. Jahrhunerts umfasst, befindet sich in Walsrode (vgl. FA 214).
Hannover, 1. November 1982
gez. Dr. Dieter
Bestandsgeschichte: Brosius
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ