Lehen: Haus Werther, Zehnt zu "Middenhorst" (Müddehorst), Hof in der Neustadt Bielefeld (hinter Todranks Hof)
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Minden-Ravensberg Regierung Lehen III, 59
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 7. Lehen >> 7.5. Spezialia: Grafschaft Ravensberg
1365 - 1386, 1526 - 1541, 1573 - 1600, 1629 - 1752
Enthaeltvermerke: Enthält: Lehnbrief der Brüder Albracht, Werner und Hermann von Braclo, Ritter, für Heinrich Cappelen, Johanns Sohn, über den Zehnt zu Middenhorst, 1365 Lehnbrief des Wilhelm von Jülich Herzogs zu Berg für Heinrich Cappelen über Overbeken-Haus zu Werther, 1386 desgl. über das Lüttike Haus zu "Wengerinctorpe", 1385 Belehnung des Hermann von Hatzfeldt zur Wildenburg mit den Gütern Wengeryncktorpe und Averbeckynck-Haus, "das jetzt das Haus zu Werther ist", 1526 Belehnung des Johann von Hatzfeldt mit dem Haus zu Werther und dem Zehnt zu Middenhorst, 1541 Belehnung der Witwe Anna von Hatzfeldt geb. von Wendt (bzw. Vormund Wilbrand Nagel und Hermann von Hatzfeldt), 1583, 1589 - 1590 Belehnung des Adrian von Hatzfeldt zu Werther, 1592 Nachricht über die Tötung des Adrian von Hatzfeldt im Streit mit dem Soldaten Meier zur Hollen im Dorf Werther, 1594 Belehnung der Helene Schüngels Witwe von Hatzfeldt zu Werther (namens ihres noch ungeborenen Sohns Johann Adrian), 1594, 1600 Belehnung des Johann Adrian von Hatzfeldt mit dem vermachten Hof in der Neustadt Bielefeld, Erwähnung des Ankaufs durch seine Tante Maria von Hatzfeldt Witwe von Schorlemer von Heinrich Ledebur zu Königsbrück, 1629, 1641 Lehnbrief über den Hof zu Bielefeld für Hermann Nagel, 1573 Nachricht über die Plünderung von Haus Werther durch die Truppen des Generalwachtmeisters von Velen (1636) und den Brand zu Herford (1638), 1639 Belehnung des Johann Adrian von Hatzfeldt, 1654 Belehnung des Adam von Hatzfeldt, Herr zu Wildenburg, Schönstein und Werther, 1660 Belehnung der Brüder des Adam von Hatzfeldt, Melchior Godfried und Franz Heinrich von Hatzfeldt, 1664 - 1666 Abtretung eines Stück Landes auf dem Kleinen Esche an Franz Henrich Consbruch, 1663 Obligation des Melchior Godfried von Hatzfeldt zugunsten des Geheimen Rats Franz Meinders, 1677 Anwartschaft auf die Lehen für den Geheimen Rat und Kriegskommissar Joachim Ernst von Grumbkow, 1682 Belehnung des Melchior Godfried von Hatzfeldt, 1688 Belehnung der Witwe des Melchior Godfried von Hatzfeldt, Maria Barbara geb. von Fürstenberg, namens ihres Sohnes, 1694 Aufnahme der inkorporierten Güter Horstmanns-Haus und Kehlingsche Ländereien in den Lehnbrief, 1694 Belehnung des Wilhelm Franz von Hatzfeldt und seiner Brüder, 1702 Anmeldung der Ansprüche seitens der von Grumbkow, 1705 Belehnung des Wilhelm Franz Johann Adolph von Hatzfeldt, Lehnsmutung der von Grumbkow, 1707, 1713 Huldigungseid, 1726 Huldigungseid der Witwe von Hatzfeldt namens ihres Sohnes Carl Ferdinand, 1733, 1741 Einziehung der Höfe Horstmann und Köllings-Hof zu den Domanialgütern, Regulierung des Lehnkanons, 1751 - 1752
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:23 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
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- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
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