Simon Vischer, Mag. artium, Pfarrer zu Warthausen, und die dortigen Kirchenpfleger Stefan Hetzman von Oberwarthausen und Eitel Weber von Birkendorf schließen mit Zustimmung von Rektor und Universität zu Freiburg im Breisgau als den Lehnsherrn und von Bm. und Rat der Stadt Biberach als den derzeitigen Inhabern der Herrschaft Warthausen ein gütliches Übereinkommen mit Mutter und Schwestern der Klause des 3. Ordens des hl. Franziskus, demzufolge diesen (den eingeschlossenen und den Vorschwestern) anstelle ihres Bethauses über der Sakristei, wohin ein Gang von der Klause hinführte, die Kirchenempore als ihr Bethaus eingeräumt wird. Die Kirche errichtet auf ihre Kosten einen Aufgang für den Beichtpriester, während die Klause die Kosten für einen neuen Gang über den Kirchhof hinweg zur Empore übernimmt.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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