Herr Marquart Patriarch zu Aquileia stifftet. einen Vergleich zwischen den Herzogen in Bayern, Stephan dem Jüngern, und Friderich, und der Stadt Augsburg, mit ihren Hauptmann Herzog Friderich von Tecke. 1. Soll alle Feindseligkeit aufgehoben seyn. 2 die Herzoge von Bayern sollen schaffen, daß die von Freyberg den Brief aus antworten, der da sagt von Baruch dem Juden auf Ulrich Schreiben. 3 die Herzoge von Bayern sollen auch der Stadt beholfen seyn, gegen den Bütrich, daß sie für ihme sicher sey. 4 wegen dieser Hilf soll die Stadt den Herzogen von Bayern den Zoll, welchen sie pfandweis von Ihnen hat, ledig laßen. 5 dieser Zoll soll, wie vor Alters genommen, und die im Krieg gemachte Erhöhung ab seyn. 6 desgleichen auch zu Schongau, und Landsberg. 7 die von Augsburg sollen auch alle im Krieg gemachte Neuerungen abthun. 8 Handel, und Wandel soll gegen einander frey, und sicher seyn. 9 wegen der Burg zu Iglingen, so das Geld in gesezter Zeit nicht bezalt wird, soll sie den Burgern eingeantworttet werden, wegen der Heurigen Nutzung soll der von Waldegg, u. Gumpenberg die Sache aus machen, soll, auch mit der Clammersteiners Willen geschehen. 10. was der von Augsburg an den Gütern die zu Iglingen nicht gehören, verfangen wäre, sollen ledig seyn. 11 wegen Schwabegg wolle er die Sache mit den Herzogen von Bayern, und dem Crafftwaller selbsten richten. 12 Sollte in dieser Richtung /. Vergleich./ etwas dumkel seyn, wille Er Erläuterung geben.

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Staatsarchiv Augsburg