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Kanonikalhäuser
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Enthaeltvermerke: Enthält: Verhandlungen und Verträge über Verkauf und Abtretung von Kanonikal- und Vikariehäusern und -hausplätzen zum Bau kurfürstlicher Regierungsgebäude und Dienstwohnungen bzw. über deren Wiedereinräumung an das Stift, 1617-1751 (fol. 9-59), mit Abschriften der Urkunden von 1594/96 betreffend Anleihe zum Kauf des Hauses für die kurfürstliche Kanzlei (fol. 1-8) - Darin: Verfolg dessen, was zwischen Kurfürst und Kapitel wegen der Abtretung von Kanonikalhäusern zum Bau der kurfürstlichen Residenz remonstriert worden ist, mit Deductio iuris de alienatione bonorum ecclesiae und Doctrina canonum circa permutationem bonorum ecclesiae, 1700-1701 (fol. 34-44); Liste der Kanonikal- und Vikariehäuser und -plätze bzw. ihrer Besitzer und der Zinszahlungen derselben, 1762 (fol. 60 f.)
Diverse Registraturbildner
61 Blatt
Sachakte
Papier, geheftet, Umschlag Karton, fol. 1-61 - Altsignatur / Alter Titel: Cassiusstift zu Bonn. R. No. 5 bis. Litt. b, Canonical-Häuser 1697-1796
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.