Kreisverwaltung Saalkreis (Bestand)
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K 13 Saalkreis (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 04. Land Sachsen-Anhalt (1945 - 1952) >> 04.03. Nachgeordnete Behörden, Gerichte und Einrichtungen >> 04.03.01. Inneres
1945 - 1952
Findhilfsmittel: Findkartei
Registraturbildner: Die Kreisverwaltung Saalkreis entstand im Mai 1945 als Nachfolgebehörde des Landratsamtes Saalkreis im ehemaligen preußischen Regierungsbezirk Merseburg. Die Aufgaben der neuen Behörde wurde ständig erweitert, ihre Struktur häufig geändert und schrittweise, v. a. ab 1949 der Struktur der Provinzial- bzw. Landesregierung angepasst.
Das Kreisgebiet des Saalkreises umschloss hufeisenförmig den Stadtkreis Halle. Er grenzte im Norden an die Kreise Bernburg und Köthen, im Osten an die Kreise Bitterfeld und Delitzsch, im Süden an den Kreis Merseburg und im Westen an die Kreise Querfurt und Eisleben (Mansfeld). Die Kreisverwaltung Saalkreis hatte ihren Sitz in Halle. Das Territorium des Saalkreises hat seit der letzten, im Jahre 1937 erfolgten Veränderung bis zur Kreisreform im Juni 1950 unverändert bestanden. Nach dem Stand vom 1. August 1948 umfasste das Kreisgebiet 83 Gemeinden, darunter 4 Städte (Ammendorf, Könnern, Löbejün und Wettin). In der Zeit von 1945 bis zur demokratischen Verwaltungsreform 1952 traten Veränderungen im Kreisgebiet ein. Auf Grund der am 9. Juni 1950 erlassenen Ersten Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen wurden Gemeinden vom bisherigen Mansfelder Seekreis, vom Landkreis Merseburg, vom Landkreis Delitzsch sowie vom Landkreis Bitterfeld in den Saalkreis eingegliedert. Aus dem Saalkreis wurden Gemeinden in den Landkreis Bernburg, Köthen, Merseburg sowie in den Stadtkreis Halle ausgegliedert. Nach Durchsetzung der Ersten und Zweiten Verordnung zum Gesetz vom 20. Juli 1950 umfasste der Saalkreis 61 Gemeinden sowie die Städte Könnern, Landsberg Löbejün und Wettin. Durch das vom Landtag Sachsen-Anhalt am 25. Juli 1952 beschlossene Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der staatlichen Organe im Land Sachsen-Anhalt wurde das Gebiet des Saalkreises aufgeteilt. So kamen Gemeinden in den neuen Kreis Bernburg, Eisleben und Saalkreis im Bezirk Halle. Die Gemeinde Wiesenena wurde in den neuen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig abgegeben.
Der Saalkreis trägt im Wesentlichen überwiegend landwirtschaftlichen Charakter. Es entwickelten sich aber auch im Gebiet des Saalkreises auf Grund der Bodenschätze Industriezweige, wie Kali- und Steinsalzindustrie (Teutschenthal), keramische Industrie (Kaolin- und Kapseltonvorkommen) und Steinbrüche für die Bauindustrie. Die wichtigste Bodenerhebung des Saalkreises ist der Petersberg.
Bestandsinformationen: Der Bestand mit einem Umfang von 42,00 lfm wurde im Jahre 1968 vom Kreisarchiv des Saalkreises in Halle übernommen. Die Bearbeitung des Bestandes erfolgte im Jahre 1972.
Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg im Jahre 1993 und der damit verbundenen Bestandsabgrenzung zwischen den beiden Archiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Februar 1994 nach Merseburg.
Registraturbildner: Die Kreisverwaltung Saalkreis entstand im Mai 1945 als Nachfolgebehörde des Landratsamtes Saalkreis im ehemaligen preußischen Regierungsbezirk Merseburg. Die Aufgaben der neuen Behörde wurde ständig erweitert, ihre Struktur häufig geändert und schrittweise, v. a. ab 1949 der Struktur der Provinzial- bzw. Landesregierung angepasst.
Das Kreisgebiet des Saalkreises umschloss hufeisenförmig den Stadtkreis Halle. Er grenzte im Norden an die Kreise Bernburg und Köthen, im Osten an die Kreise Bitterfeld und Delitzsch, im Süden an den Kreis Merseburg und im Westen an die Kreise Querfurt und Eisleben (Mansfeld). Die Kreisverwaltung Saalkreis hatte ihren Sitz in Halle. Das Territorium des Saalkreises hat seit der letzten, im Jahre 1937 erfolgten Veränderung bis zur Kreisreform im Juni 1950 unverändert bestanden. Nach dem Stand vom 1. August 1948 umfasste das Kreisgebiet 83 Gemeinden, darunter 4 Städte (Ammendorf, Könnern, Löbejün und Wettin). In der Zeit von 1945 bis zur demokratischen Verwaltungsreform 1952 traten Veränderungen im Kreisgebiet ein. Auf Grund der am 9. Juni 1950 erlassenen Ersten Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen wurden Gemeinden vom bisherigen Mansfelder Seekreis, vom Landkreis Merseburg, vom Landkreis Delitzsch sowie vom Landkreis Bitterfeld in den Saalkreis eingegliedert. Aus dem Saalkreis wurden Gemeinden in den Landkreis Bernburg, Köthen, Merseburg sowie in den Stadtkreis Halle ausgegliedert. Nach Durchsetzung der Ersten und Zweiten Verordnung zum Gesetz vom 20. Juli 1950 umfasste der Saalkreis 61 Gemeinden sowie die Städte Könnern, Landsberg Löbejün und Wettin. Durch das vom Landtag Sachsen-Anhalt am 25. Juli 1952 beschlossene Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der staatlichen Organe im Land Sachsen-Anhalt wurde das Gebiet des Saalkreises aufgeteilt. So kamen Gemeinden in den neuen Kreis Bernburg, Eisleben und Saalkreis im Bezirk Halle. Die Gemeinde Wiesenena wurde in den neuen Kreis Delitzsch im Bezirk Leipzig abgegeben.
Der Saalkreis trägt im Wesentlichen überwiegend landwirtschaftlichen Charakter. Es entwickelten sich aber auch im Gebiet des Saalkreises auf Grund der Bodenschätze Industriezweige, wie Kali- und Steinsalzindustrie (Teutschenthal), keramische Industrie (Kaolin- und Kapseltonvorkommen) und Steinbrüche für die Bauindustrie. Die wichtigste Bodenerhebung des Saalkreises ist der Petersberg.
Bestandsinformationen: Der Bestand mit einem Umfang von 42,00 lfm wurde im Jahre 1968 vom Kreisarchiv des Saalkreises in Halle übernommen. Die Bearbeitung des Bestandes erfolgte im Jahre 1972.
Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg im Jahre 1993 und der damit verbundenen Bestandsabgrenzung zwischen den beiden Archiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Februar 1994 nach Merseburg.
Laufmeter: 5.69
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST