Hermann von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg, Johann von Oel, Philipp von der Hees, als Schiedsleute, vertragen die Schwäger Friedrich von Bicken, Hans von Holdingshausen und Volpert Schade wegen des Erbes von ihren Schwiegereltern. Es erhalten: Friedrich von Bicken das Erbe zu Kettig, Oberfell, Dorndorf, Wörsdorf, Alpenrod und Sayn - jeder Erbe kann die von Johann Schönhals versetzten Güter zu Kettig und Oberfell einlösen; Hans von Holdinghausen das Erbe in der Grafschaft Nassau ohne die Wälder, Gut im Hof Olpe, im Wolfshain - gibt Kloster Keppel 2 Malter Korn, 4 Mesten Weizen aus der Mühle zu Littfe; Volpert Schade erhält Haus und Hof "Kruitprich", Höfe und Güter zu Welschennest. Gemeinsam bleibt die Entrichtung der Leibzuchtsrente an Meckel Schönhals, Klosterfrau zu Keppel, und Magdalena, Frau zu St. Thomas bei Andernach. Geteilt werden die Hochwälder bei Littfeld und Cruitberg in 3 Teile.
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Hermann von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg, Johann von Oel, Philipp von der Hees, als Schiedsleute, vertragen die Schwäger Friedrich von Bicken, Hans von Holdingshausen und Volpert Schade wegen des Erbes von ihren Schwiegereltern. Es erhalten: Friedrich von Bicken das Erbe zu Kettig, Oberfell, Dorndorf, Wörsdorf, Alpenrod und Sayn - jeder Erbe kann die von Johann Schönhals versetzten Güter zu Kettig und Oberfell einlösen; Hans von Holdinghausen das Erbe in der Grafschaft Nassau ohne die Wälder, Gut im Hof Olpe, im Wolfshain - gibt Kloster Keppel 2 Malter Korn, 4 Mesten Weizen aus der Mühle zu Littfe; Volpert Schade erhält Haus und Hof "Kruitprich", Höfe und Güter zu Welschennest. Gemeinsam bleibt die Entrichtung der Leibzuchtsrente an Meckel Schönhals, Klosterfrau zu Keppel, und Magdalena, Frau zu St. Thomas bei Andernach. Geteilt werden die Hochwälder bei Littfeld und Cruitberg in 3 Teile.
340, U 12708 a
Bestellsignatur: 340, die drei Schwäger und die Schiedsleute
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 8 1500 bis 1549 >> 8.3 1521-1530
1524 April 4
Abschrift, Papier, Ende 16. Jahrhundert
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1524 maindach nach quasimodogeniti
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:10 MESZ