Adelhaid, Witwe Walter Suters von Ravensburg schenkt Priorin und Konvent von Löwental und ihrem Kloster um Gottes und ihres Seelenheils willen ihr Haus und ihre Hofstatt zu Ravensburg, die sie bewohnt, samt dem Garten hinter dem Haus, und den Hof zu Wolketsweiler (Wolgerswiler), den ihr Gemahl von Rudolf dem Slechten gekauft hatte. Ausst. hat diese Güter wieder von der Priorin und dem Konvent empfangen um einen jährlichen Zins von 2 ß Konstanzer d auf Lebenszeit. Ihre Tochter, die eine Pfründe in Löwental hat, soll so lange sie lebt den Hof zu Wolketsweiler nutzen. Das fahrende Gut soll nach dem Tod der Ausst. der Priorin und dem Konvent zufallen, aber die Nutzniessung soll die Tochter der Ausst. haben. Es war über diese Schenkung schon zu Lebzeiten der Ausst. eine Urkunde vorhanden. Die Ausst. läßt sich zur Bekräftigung eine neue ausstellen.
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Adelhaid, Witwe Walter Suters von Ravensburg schenkt Priorin und Konvent von Löwental und ihrem Kloster um Gottes und ihres Seelenheils willen ihr Haus und ihre Hofstatt zu Ravensburg, die sie bewohnt, samt dem Garten hinter dem Haus, und den Hof zu Wolketsweiler (Wolgerswiler), den ihr Gemahl von Rudolf dem Slechten gekauft hatte. Ausst. hat diese Güter wieder von der Priorin und dem Konvent empfangen um einen jährlichen Zins von 2 ß Konstanzer d auf Lebenszeit. Ihre Tochter, die eine Pfründe in Löwental hat, soll so lange sie lebt den Hof zu Wolketsweiler nutzen. Das fahrende Gut soll nach dem Tod der Ausst. der Priorin und dem Konvent zufallen, aber die Nutzniessung soll die Tochter der Ausst. haben. Es war über diese Schenkung schon zu Lebzeiten der Ausst. eine Urkunde vorhanden. Die Ausst. läßt sich zur Bekräftigung eine neue ausstellen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 24
B 471 U 31
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1332 Dezember 6 (an sant Nicolaus tag)
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Ravensburg
Zeugen: Zg.: Herr Wilhelm Humpiss, Ammann zu Ravensburg, H[einrich?] der Wolfegger, Hans Maienberg genannt Mozo, Konrad Lusser, Heinrich sein Bruder, H[einrich?] von Altshausen, Hans der Schmid und andere ehrbare Leute.
Siegler: Sr.: Stadt Reavensburg auf Bitten der Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Zeugen: Zg.: Herr Wilhelm Humpiss, Ammann zu Ravensburg, H[einrich?] der Wolfegger, Hans Maienberg genannt Mozo, Konrad Lusser, Heinrich sein Bruder, H[einrich?] von Altshausen, Hans der Schmid und andere ehrbare Leute.
Siegler: Sr.: Stadt Reavensburg auf Bitten der Ausst.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Lusser, Heinrich der
Lusser, Konrad der
Maienberg, Hans, genannt Mozo
Schmid, Hans der
Suter, Adelhaid
Suter, Walter
Wolfegger, H[einrich?] der
Altshausen RV
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Ammann
Wolketsweiler : Horgenzell RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
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