Urach Stiftsverwaltung (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 284/99
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Kirchliche Zentralbehörden >> Kirchenrat: Ämterregistratur
1427-1817
Vorbemerkung: Das vorliegende Findbuch wurde 1988 zunächst als Testversion durch Dr. Eberhard Fritz in das Computerprogramm DBASE 3+ übertragen. Anhand des alten handschriftlichen Repertoriums wurden die Findbuchtexte aufgenommen, sprachlich überarbeitet und sachlich ergänzt. Diese mehrfach in andere Textverarbeitungsprogramme konvertierte Datei wurde im September 2009 dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart überlassen. Im September 2010 wurde das Findbuch durch Johannes Renz nach scope überführt. Das Findbuch wurde im Rahmen der Ausbildung als Referendarin von Julia Sobotta überprüft und korrigiert. Im Einzelnen wurden die Zählung der Büschel angeglichen, Doppelungen korrigiert und 29 fehlende Büschel ergänzend verzeichnet. Der Umfang der Büschel musste ausgemessen werden und Laufzeiten zum Teil ergänzt, zum Teil korrigiert werden. Teile des Bestandes wurden anschließend neu gruppiert (Aktengruppen: Kirchliche Bedienstete; Abgaben an die herzogliche Rentkammer; Armen- und Almosenverwaltung; Aktenserien: Stiftsverwalter; Schulmeister) und inhaltlich ergänzt. Hierzu wurde das handschriftliche, im Hauptstaatsarchiv vorhandene Repertorium herangezogen, so dass die endgültige Version des Findbuchs keine Informationsverluste gegenüber dem älteren Repertorium enthält. Fehlende Vorsignaturen wurden nachgetragen. Missverständliche Enthält-Vermerke wurden am Bestand überprüft und durch Erklärungen ergänzt. Im letzten Arbeitsschritt wurden Deskriptoren erstellt. Stuttgart, im November 2010 Julia Sobotta
302 Bü (6,15 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ